Brit Awards 2026 Styles feierte mit rasanter Show seine Rückkehr auf die Bühne
Bei den BRIT Awards 2026 verwandelte sich Manchester am vergangenen Wochenende in das strahlende Zentrum der britischen Popwelt. Die Preisverleihung, die als bedeutendster Musikpreis des Vereinigten Königreichs gilt, zeichnet jedes Jahr herausragende Künstler und internationale Superstars aus. Doch der Abend bot nicht nur den Gewinnern unvergessliche Momente –die Fans von Harry Styles (32) feierten das fulminante Comeback ihres Superstars.
Styles is back!
Nach drei Jahren Bühnenpause kehrte der britische Popstar mit einer beeindruckenden Performance zurück. In einem eleganten Outfit mit High-Waist-Hose und einem mintgrünen Hemd brachte er das Publikum mit einer kraftvollen, fünfminütigen Darbietung seines neuen Songs „Aperture“ aus dem Häuschen – ein Vorgeschmack auf Styles’ bevorstehendes Album „Kiss All The Time. Disco, Occasionally.“, das am kommenden Freitag erscheint. Zudem kündigte der Musiker eine Tournee an, deren Tickets in kürzester Zeit ausverkauft waren.
Besondere Momente der Award-Show
Das Rampenlicht fiel jedoch nicht nur auf Harry Styles. Besonders Olivia Dean sorgte mit vier Auszeichnungen für Aufsehen. Die 26-jährige Sängerin wurde in den Kategorien „Künstlerin des Jahres“, „Album des Jahres“, „Bester Pop-Act“ und „Song des Jahres“ geehrt. Ihr Album „The Art of Loving“ sowie der Song „Rein Me In“, den sie gemeinsam mit Sam Fender (31) geschrieben hat, wurden ebenfalls ausgezeichnet.
Ein bewegender Höhepunkt der Nacht war die posthume Auszeichnung von Ozzy Osbourne (†76), der im vergangenen Juli an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben war. Der britische Rockmusiker erhielt den Preis für sein Lebenswerk. Seine Tochter Kelly (41) und seine Witwe Sharon Osbourne (73) nahmen den Preis stellvertretend entgegen. Die Performance von „No More Tears“ von Robbie Williams erinnerte an die Bedeutung des „Prince of Darkness“.
Weitere Höhepunkte des Abends
Neben den Auszeichnungen für Styles, Osbourne und Olivia Dean gab es noch weitere bemerkenswerte Momente. Erstmals in der Geschichte der Brit Awards gewann ein K-Pop-Song einen Preis: „APT“ von Bruno Mars und Rosé wurde ausgezeichnet. Die Spanierin Rosalía erhielt den Preis als beste internationale Künstlerin und führte ihren Song „Berghain“ gemeinsam mit Björk live auf. In seiner Heimatstadt Manchester wurde außerdem Noel Gallagher, ehemaliges Mitglied der legendären Band Oasis, als „Songwriter des Jahres“ gefeiert. Dies geschah nur wenige Monate nach der weltweiten Begeisterung über die Oasis-Reunion-Tour.
Mark Ronson, Produzent von Weltstars wie Amy Winehouse, Lady Gaga oder auch Bruno Mars, erhielt den Preis für seinen Herausragenden Beitrag zur Musik und stand mit Dua Lipa und Ghostface Killah auf der Showbühne. Weitere Preise gingen an Wolf Alice als „Gruppe des Jahres“, an die Newcomerin des Jahres Lola Young sowie an Sault für den besten R&B Act. Dave durfte sich über einen Preis in der Kategorie Hip-Hop/Grime/Rap Act freuen, der Critics’ Choice Award ging an Jacob Alon. Produzent des Jahres wurde PinkPantheress. Zum ersten Mal seit Beginn der Brit Awards 1977 fand die Veranstaltung außerhalb von London statt – und zwar in der Co-op Live Arena in Manchester.