Direkt zum Inhalt
Brit Awards 2026

Brit Awards 2026 Styles feierte mit rasanter Show seine Rückkehr auf die Bühne

ms - 02.03.2026 - 09:00 Uhr
Loading audio player...

Bei den BRIT Awards 2026 verwandelte sich Manchester am vergangenen Wochenende in das strahlende Zentrum der britischen Popwelt. Die Preisverleihung, die als bedeutendster Musikpreis des Vereinigten Königreichs gilt, zeichnet jedes Jahr herausragende Künstler und internationale Superstars aus. Doch der Abend bot nicht nur den Gewinnern unvergessliche Momente –die Fans von Harry Styles (32) feierten das fulminante Comeback ihres Superstars

Styles is back!

Nach drei Jahren Bühnenpause kehrte der britische Popstar mit einer beeindruckenden Performance zurück. In einem eleganten Outfit mit High-Waist-Hose und einem mintgrünen Hemd brachte er das Publikum mit einer kraftvollen, fünfminütigen Darbietung seines neuen Songs „Aperture“ aus dem Häuschen – ein Vorgeschmack auf Styles’ bevorstehendes Album „Kiss All The Time. Disco, Occasionally.“, das am kommenden Freitag erscheint. Zudem kündigte der Musiker eine Tournee an, deren Tickets in kürzester Zeit ausverkauft waren.

Besondere Momente der Award-Show

Das Rampenlicht fiel jedoch nicht nur auf Harry Styles. Besonders Olivia Dean sorgte mit vier Auszeichnungen für Aufsehen. Die 26-jährige Sängerin wurde in den Kategorien „Künstlerin des Jahres“, „Album des Jahres“, „Bester Pop-Act“ und „Song des Jahres“ geehrt. Ihr Album „The Art of Loving“ sowie der Song „Rein Me In“, den sie gemeinsam mit Sam Fender (31) geschrieben hat, wurden ebenfalls ausgezeichnet.

Ein bewegender Höhepunkt der Nacht war die posthume Auszeichnung von Ozzy Osbourne (†76), der im vergangenen Juli an den Folgen eines Herzinfarkts verstorben war. Der britische Rockmusiker erhielt den Preis für sein Lebenswerk. Seine Tochter Kelly (41) und seine Witwe Sharon Osbourne (73) nahmen den Preis stellvertretend entgegen. Die Performance von „No More Tears“ von Robbie Williams erinnerte an die Bedeutung des „Prince of Darkness“.

Weitere Höhepunkte des Abends

Neben den Auszeichnungen für Styles, Osbourne und Olivia Dean gab es noch weitere bemerkenswerte Momente. Erstmals in der Geschichte der Brit Awards gewann ein K-Pop-Song einen Preis: „APT“ von Bruno Mars und Rosé wurde ausgezeichnet. Die Spanierin Rosalía erhielt den Preis als beste internationale Künstlerin und führte ihren Song „Berghain“ gemeinsam mit Björk live auf. In seiner Heimatstadt Manchester wurde außerdem Noel Gallagher, ehemaliges Mitglied der legendären Band Oasis, als „Songwriter des Jahres“ gefeiert. Dies geschah nur wenige Monate nach der weltweiten Begeisterung über die Oasis-Reunion-Tour.

Mark Ronson, Produzent von Weltstars wie Amy Winehouse, Lady Gaga oder auch Bruno Mars, erhielt den Preis für seinen Herausragenden Beitrag zur Musik und stand mit Dua Lipa und Ghostface Killah auf der Showbühne. Weitere Preise gingen an Wolf Alice als „Gruppe des Jahres“, an die Newcomerin des Jahres Lola Young sowie an Sault für den besten R&B Act. Dave durfte sich über einen Preis in der Kategorie Hip-Hop/Grime/Rap Act freuen, der Critics’ Choice Award ging an Jacob Alon. Produzent des Jahres wurde PinkPantheress.  Zum ersten Mal seit Beginn der Brit Awards 1977 fand die Veranstaltung außerhalb von London statt – und zwar in der Co-op Live Arena in Manchester. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Colton Underwoods Geständnisse

Homoerotik in der Männerumkleide

Über was plaudern nackte Männer in der Umkleidekabine? Ex-NFL-Star Colton Underwood spricht von einer "merkwürdigen Homoerotik“.
Storries Saturday Night Live

Erster Einsatz als Moderator

Große Ehre für Connor Storrie: Der Heated-Rivalry-Star wurde Host und Moderator bei der US-Kultshow "Saturday Night Live".
Shia LaBeouf sorgt für Lacher

Angst vor großen schwulen Männern?

Schauspieler Shia LaBeouf erklärte jetzt zu seiner homophoben Bar-Schlägerei: Er habe Angst vor großen schwulen Männern und deswegen zugeschlagen.
Boy George beim ESC?

Entscheidung fällt diese Woche

Der schwule Brit-Sänger Boy George will in diesem Jahr für San Marino beim ESC in Wien antreten. Ob das klappt, entscheidet sich zeitnah diese Woche.
Nettie Pollard ist tot

Aktivistin der Gay Liberation Front

Die britische Aktivistin der ersten Stunde, Nettie Pollard, ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Die Community trauert um die lesbische Vorkämpferin.
RuPaul kommt nach Berlin

Drag-DJ in der Hauptstadt

Premiere in Berlin: Drag-Star RuPaul kommt im August nach Deutschland und legt erstmals als DJ bei einem Event in der Hauptstadt auf.
Vorwürfe gegen Michael Jackson

Neue Klage wegen Missbrauch

Enge Vertraute von Michael Jackson haben jetzt posthum Klage wegen sexuellen Missbrauch eingereicht. Die Nachlassverwalter bestreiten alle Vorwürfe.
ESC Vorentscheid 2026

Sarah Engels gewinnt Rennen

Die ehemalige DSDS-Sängerin Sarah Engels begeisterte mit "Fire" das Publikum beim ESC-Vorentscheid und vertritt Deutschland beim ESC im Mai in Wien.
Leben als schwuler Athlet

Kritik an fehlender Unterstützung

Ex-Olympiaschwimmer Alex Di Giorgio aus Italien hat jetzt die fehlende Unterstützung in seiner Zeit als schwuler Top-Athlet kritisiert.