Direkt zum Inhalt
PD Savage über Coming-Out
ANZEIGE

PD Savage über Coming-Out Kampf mit Selbstakzeptanz auch ein Jahr nach Outing

ms - 20.02.2026 - 14:00 Uhr
Loading audio player...

Der ehemalige Gaelic-Fußballer und CrossFit-Champion PD Savage hat ein Jahr nach seinem Coming-Out jetzt über die Schwierigkeiten gesprochen, sich selbst als schwul zu akzeptieren. In einem Interview gab der 36-Jährige zu, dass er noch immer mit den Herausforderungen der Selbstakzeptanz kämpft.

Schwerer Weg zum Coming-Out

Savage, der früher für die Liatroim Fontenoys in County Down spielte, verließ den Gaelic-Fußball 2015 im Alter von 25 Jahren, um sich auf eine Karriere im CrossFit zu konzentrieren. In einem Interview bei „RTÉ's Sundays with Miriam“ blickte er nun auf sein Leben seit seinem 35. Geburtstag zurück und reflektierte über die Zeit nach seiner Entscheidung, sich öffentlich zu seiner Sexualität zu bekennen.

Obwohl er mittlerweile 36 Jahre alt ist, beschreibt Savage den Weg der Selbstakzeptanz als noch nicht abgeschlossen. „An meinem 35. Geburtstag habe ich irgendwie realisiert, dass ich 35 Jahre alt bin und das nicht länger so weitermachen kann“, erklärte er. Er gestand, dass ihm auch das Gespräch im Rahmen des Interviews schwerfiel: „Es sind die Worte, die manchmal einfach schwer auszusprechen sind“, so Savage. „Ich hatte sogar Schwierigkeiten, mich auf dieses Interview vorzubereiten, um zu sagen, dass ich schwul bin“, fügte er hinzu.

Lob für Heated Rivalry 

Savage sprach auch über die Bedeutung von Sichtbarkeit für LGBTIQ+-Athleten und kritisierte die noch immer weit verbreiteten Stereotype in der Gesellschaft. „Menschen haben immer noch Stereotype davon, was es bedeutet, schwul zu sein“, sagte der Ex-Fußballprofi. Besonders die Darstellung von LGBTIQ+-Sportlern in den Medien sei wichtig, um diese Stereotype zu durchbrechen.

Er lobte die Sichtbarkeit von schwulen Männern in der Eishockey-Serie „Heated Rivalry“ und hob besonders die Charaktere Scott Hunter und Kip Grady hervor: „Heated Rivalry, und diese Szene im Besonderen, trafen mich hart. Es rief das hervor, was hätte sein können, anstatt Einsamkeit oder Groll. Ich bin dankbar, dass ich jetzt anders wählen kann.“

Schwuler Mann in Nordirland

Savage, der in der ländlichen Grafschaft Down in Nordirland aufwuchs, sprach auch über die Schwierigkeiten, als schwuler Mann in einer konservativen Umgebung zu leben. „Ich verstehe völlig, warum Menschen wegziehen, um sich selbst zu finden und damit klarzukommen, besonders wenn man aus einer ländlichen Gegend kommt. Es bringt dich ständig zurück in diesen Mindset, wie du dich in bestimmten Szenarien gefühlt hast. Es ist definitiv schwierig.“ Savage setzte sich abschließend für mehr Akzeptanz und die Sichtbarkeit von LGBTIQ+-Personen im Sport und in der Gesellschaft ein und unterstrich die Wichtigkeit von mehr Repräsentation und Unterstützung für Menschen aus der Community.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Tom Daley als „Gayboy“

Aufsehen um glitzernde Badehose

Tom Daley sorgt mit einer auffälligen „Gayboy“-Badehose auf Instagram für viel Aufmerksamkeit – und zeigt zugleich sein Familienglück in Mexiko.
John Stamos sehr freizügig

Selfie lässt Community durchdrehen

John Stamos feierte seinen 63. Geburtstag mit einem freizügigen Selfie – und erinnert zugleich an sein Engagement für die LGBTIQ+-Community.
Kim Cattrall wird 70

Samantha bleibt unvergessen

US-Schauspielerin Kim Cattrall wird 70. Happy Birthday! Als sexpositive Samantha Jones wurde sie in der schwulen Community zur Ikone - bis heute.
Madonna gegen Taylor Swift

11 Nominierungen für Madonna

Madonna führt die MTV Video Music Awards -Nominierungen an und trifft in mehreren Kategorien auf Taylor Swift, Ariana Grande und Sabrina Carpenter.
Gillian Anderson blickt zurück

Homoerotische Liebe in der Schule

Schauspielerin Gillian Anderson erzählte von einer geheimen lesbischen Jugendliebe und davon, wie sich ihr Blick auf Sexualität verändert hat.
Netflix setzt auf Zwillinge

Die Kaulitz-Brüder bleiben

Bill und Tom Kaulitz bleiben Netflix erhalten: Ihre Doku-Serie „Kaulitz & Kaulitz“ geht 2027 in die vierte Staffel.
Partner im Sattel und Stall

Frederic Wandres und Lars Ligus

Frederic Wandres und Lars Ligus sind Partner und ein eingespieltes Team hinter Deutschlands Dressur-Gold und berichteten jetzt über ihren Lebensalltag
Daddys heißer Sohn

Ryan Phillipes Nachwuchs

Deacon Phillippe macht Musik und modelt: Mit neuen Oben-ohne-Fotos erinnert er verblüffend an seinen Vater Ryan und sorgt für Aufregung unter Schwulen
Sam Smith findet zu sich

Ehrliche Liebe und neues Glück

Sam Smith spricht über Liebe, Partnerschaft und die Suche nach Nähe – und darüber, wie sich das eigene Leben dadurch verändert.