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Adam Rippon verrät Geheimnisse Sex im Olympischen Dorf und ein extremer Kondomverbrauch

Von ms - 11.02.2026 - 16:00 Uhr
Adam Rippon verrät Geheimnisse
Foto: IMAGO / ZUMA Press
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Der ehemalige US-amerikanische schwule Eiskunstläufer Adam Rippon (36) hat in einem Podcast seine Erlebnisse im Olympischen Dorf geteilt und dabei einen ungewöhnlichen Vorfall thematisiert: den Diebstahl von Kondomen. Zudem plauderte er lustvoll über sexuelle Abenteuer im Olympischen Dorf. 

„Viel Sex“ im Olympischen Dorf

In der NBC-Podcastreihe „My New Favorite Olympian“ beantwortete Rippon eine Frage eines Fans, der sich für besondere Erlebnisse im Olympischen Dorf interessierte. Gerüchten zufolge soll es bei den Olympischen Spielen immer wieder zu intimen Begegnungen zwischen Athleten gekommen sein. So berichtete der Sportschütze Josh Lakatos von der Olympiade 2000 in Sydney, dass er „noch nie so viel Ausschweifung in meinem Leben gesehen“ habe. Auch die US-Torhüterin Hope Solo bestätigte 2008 in Peking, dass „viel Sex“ im Olympischen Dorf stattfinde.

Offenbar stets auch mit Segen der Leitung des Olympischen Dorfes. Bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde beispielsweise die damalige Rekordmenge von 110.000 kostenlosen Kondomen ausgegeben. Rippon erklärte, dass auch er ebenfalls sehr neugierig auf die Kondome war: „In meinem Kopf hatte ich mir das als ein großes Erlebnis vorgestellt, aber es war einfach nur ein Korb voller Kondome, auf denen in koreanischer Schrift ´generisches Kondom‘ stand. Keine Olympischen Ringe, keine Aufregung, keine Extras“, so Rippon.

Exorbitanter Kondomverbrauch 

Trotzdem wurde in Pyeongchang rückblickend festgehalten, dass eine Rekordmenge von Kondomen Abnehmer gefunden hatten im Olympischen Dorf – gerne wurde dabei spekuliert, dass auch die sexuellen Aktivitäten der Spitzensportler ein Allzeithoch erreicht hatten. „Falls du dich gefragt hast, wo 3.000 der Kondome von den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang hingekommen sind, ich habe sie genommen“ klärte Rippon jetzt lachend auf. Der Eiskunstläufer gab zu, dass er seine Sporttasche vollgestopft und die Kondome dann als Souvenirs an Freunde verteilt habe.

Also doch kein Sex bei Olympia? Mitnichten. Rippon erklärte weiter, dass die „echten Eskapaden“ seiner Meinung nach bei den Sommer-Olympischen Spielen stattfinden, da die Athleten dort keine dicken Jacken und Parkas wie bei den Winterspielen tragen müssen, um sich warm zu halten. „Sie sind quasi nackt, und es ist warm draußen“, so Rippon augenzwinkernd. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris standen den Athleten dort über 200.000 Kondome zur Verfügung. Ob er selbst auch in seiner aktiven Zeit anderweitig im Olympischen Dorf aktiv war, verriet er nicht – dazu hätte er grundsätzlich jetzt erneut die Chance, denn Rippon war als Ehrengast bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele in Italien mit dabei. 

Zweite Karriere als Aktivist und TV-Moderator

Rippon wurde 2016 US-amerikanischer Meister im Eiskunstlauf und nahm an vielen internationalen Wettbewerben teil. Besonders bekannt wurde er 2018, als er bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang die Goldmedaille im Teamwettbewerb mit der US-amerikanischen Mannschaft gewann. In seiner Karriere konnte er auch mehrere Medaillen bei internationalen Meisterschaften, darunter der Weltmeisterschaft, gewinnen. Er gab 2018 nach den Olympischen Spielen bekannt, dass er seine Karriere als aktiver Wettkämpfer beenden würde, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren.

2015 hatte sich Rippon noch während seiner aktiven Zeit als schwul geoutet. In Interviews betonte er stets, wie wichtig es sei, authentisch zu leben und für die Rechte der LGBTIQ+-Community einzutreten. 2019 veröffentlichte er seine Autobiografie "Beautiful on the Outside", in der er über seine Karriere, sein Privatleben und seine Erfahrungen als schwuler Athlet im Profisport schrieb. Silvester 2021 heiratete er seinen Freund Jussi-Pekka Kajaala. Rippon engagiert sich weiterhin aktiv für die LGBTIQ+-Rechte und arbeitet erfolgreich als TV-Moderator und Kommentator. 

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