Trash-Fest im Dschungel Hubert probiert Kamel-Anus, Gil eiert rum
Der Startschuss für das Dschungelcamp: Hubert Fella schluckt und alle starren
Trash-Fest und neue Held:innen gesucht
Deutschland hielt den Atem an: Endlich hat das Warten auf die neue Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ein Ende! Gleich zu Beginn sorgte das australische Dschungelabenteuer nicht nur für Lachtränen, nervenzerfetzende Prüfungen und Auseinandersetzungen, sondern auch für einen der schrägsten TV-Momente des Jahres. Denn Reality-Liebling Hubert Fella musste bei der ersten großen Essensprüfung Kamel-Anus verkosten – und damit bewies er Mut, den man sonst höchstens bei Bachelor-Finalen oder beim Finanzamt findet.
Stars auf Kollisionskurs und ein besonderer Teller
Doch bevor Hubert tapfer zur Gabel griff, war die Hütte längst am Brodeln: Der umstrittene Gil Ofarim musste gleich als Erster ins Rampenlicht treten. Kritik, frostige Blicke und schroffe Worte begleiteten ihn – besonders Patrick Romer ließ kein Blatt vor den Mund. Ofarim entschuldigte sich auf seine Weise, durfte „aus rechtlichen Gründen“ aber nicht mehr sagen. Währenddessen werkelten die anderen Camper:innen schon tüchtig an der nächsten Skandal-Schlagzeile.
Im Camp „Snake Rock“ gab's statt Harmonie erstmal Gruppenzoff, schlechte Stimmung und nackte Haut – Schauspieler Stephen Dürr präsentierte sich splitterfasernackt, zur sichtbaren Begeisterung von Hubert Fella. Klar, wer den Tag mit Kamel-Anus abschließt, sucht offenbar auch vorher schon den besonderen Kick.
„Ich probier’s“ – Mehr Courage als beim Finanzamt
Dann kam sie, die mit Spannung erwartete Essensprüfung. Elf hungrige Promis, ein paar Sterne und glibberige Dschungelkost: Büffelhoden, Kuhzitzen, Ziegenmagen und der berühmte Kamel-Anus warteten auf ihre hungrige Meute. Während selbst hartgesottene Trash-Fans bei der Menüauswahl blass wurden, griff Hubert beherzt zu und schob das Wüsten-Delikatessenteil ohne Zucken rein. Sonja Zietlow und Jan Köppen spendeten Respekt, im Netz gab es Lob und Staunen für so viel gastro-intimen Mut.
Hintergründe der schrägen Prüfungen
Tatsächlich haben die Produzent:innen zum diesjährigen Dschungelcamp einiges aufgefrischt: Neue Prüfungsaufgaben, frische Rivalitäten und eine erweiterte Auswahl queer sichtbarer Kandidat:innen bestimmen die Tagesordnung. Das Konzept fruchtet, denn die Auftaktquote stieg im Vergleich zu den Vorjahren deutlich – trotz Konkurrenz durch internationale Streamingdienste. Auch kritische Stimmen fordern mittlerweile mehr Sensibilität bei der Auswahl besonders ekliger Prüfungsmenüs, doch das Publikum liebt die Mischung aus Ekel und Reality-Charme offensichtlich immer noch heiß.
Dschungelcamp bleibt das Lagerfeuer der Nation
Was bleibt? Ein mutiger Hubert Fella, verstörte Promis und jede Menge Gesprächsstoff für die kommenden Dschungeltage. Wird der nächste Kamel-Anus reichen, um das Lager weiter zu polarisieren? Oder wachsen die Kandidat:innen über ihre eigenen Ekel-Grenzen hinaus? Die Nation glotzt weiter – und irgendwo in Australien zuckt ein Kamel.