Direkt zum Inhalt
Andrew Scott und Joe Locke
ANZEIGE

Andrew Scott und Joe Locke Erste Zusammenarbeit der schwulen Filmlieblinge

ms - 13.01.2026 - 14:45 Uhr
Loading audio player...

Das dürfte ein besonderes Filmhighlight werden: Die schwulen Schauspieler Joe Locke (22) und Andrew Scott (49) gehören zu den prominenten Darstellern des neuen Films „Elsinore“, der das Leben des legendären schwulen Schauspielers Ian Charleson erzählt. Der Film wird die besondere Karriere und Lebensgeschichte von Charleson (1949-1990) aufgreifen und dabei insbesondere seine Rolle als Pionier im Kampf gegen HIV und AIDS beleuchten.

Pionier im Kampf gegen HIV

Wie Deadline berichtet, wird Scott dabei die Rolle des Ian Charleson übernehmen. Im Film bereitet sich Charleson auf eine Aufführung von Hamlet am Nationaltheater in London vor. Charleson, ein schottischer Schauspieler, erlangte vor allem durch seine Darstellung des Olympioniken und Missionars Eric Liddell in „Die Stunde des Siegers“ (1981) sowie durch seine Rolle des Geistlichen Charlie Andrews in „Gandhi“ 1982) große Bekanntheit. Der Schauspieler, bei dem 1986 HIV diagnostiziert wurde, starb 1990 im Alter von 40 Jahren an den Folgen von AIDS – nur acht Wochen nach seiner außergewöhnlichen Hamlet-Aufführung.

Charleson hatte gewünscht, dass sein Tod öffentlich als AIDS-bedingt bekannt gemacht würde, was ihn zu einem der ersten Prominenten machte, dessen Tod öffentlich mit der Krankheit in Verbindung gebracht wurde. Diese Offenheit trug zur Sensibilisierung für HIV und AIDS und zur Förderung der Akzeptanz von AIDS-Patienten bei.

Spannender Schauspiel-Cast 

Neben Scott (Sherlock, James Bond Spectre, All Of Us Strangers, Wake Up Dead Man) wurde auch Joe Locke, bekannt aus der Serie „Heartstopper“, für „Elsinore“ verpflichtet. Locke wird im Film erneut mit Olivia Colman, seiner Co-Darstellerin aus „Heartstopper“, zusammenarbeiten. Weitere, prominente Gesichter im Ensemble sind Billie Piper (Doctor Who), Johnny Flynn (Ripley), Monica Dolan (Bridgerton) sowie Juliet Stevenson (Kick It Like Beckham), Adeel Akhtar (Sherwood), Matthew Beard (The Testament of Ann Lee), David Dawson (The Last Kingdom), Kadiff Kirwan (Slow Horses), Dickie Beau (Bohemian Rhapsody) und Peter Mullan (Ozark).

Die Regie übernimmt Simon Stone, bekannt durch seine Filme „Die Ausgrabung“ und zuletzt „The Woman in Cabin 10“ (Netflix). Das Drehbuch stammt von Stephen Beresford, einem BAFTA-Gewinner und Golden-Globe-nominierten Drehbuchautor, der unter anderem für den Film „Pride“ verantwortlich war. Der Film wird derzeit an verschiedenen Schauplätzen im Vereinigten Königreich gedreht, ein offizielles Veröffentlichungsdatum gibt es bislang noch nicht. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Entlassung eines Pornostars

Streit um Darsteller Troye Jacobs

Ein US-Theater kündigte unerwartet Schauspieler Andrew Bonomolo, weil der als Adultstar Troye Jacobs sehr erfolgreich und beliebt ist.
Spice Girls foppen Fans

Besonderer PR-Gag zum Jubiläum

Die Spice Girls enttäuschen viele Fans: Aus dem für heute erhofften Comeback wird zunächst nur eine große Sammlung ihrer Singles.
Vom Porno zur Doku

Andy Lee dankt schwulen Fans

OnlyFans-Star Andy Lee sagt, schwule Fans hätten ihn durch eine schwere Zeit getragen. Zugleich kritisiert er Teile der Branche.
Sexy Tattoo bei Joe Locke

Hitzige Debatte unter Fans

Heartstopper-Star Joe Locke zeigt ein kleines Enten-Tattoo an seinem Körper und sorgt damit für hitzige Debatten in der Fan-Community.
Rugbyspieler heiratet Partner

Tayler-Woolston zeigt sein Glück

Rugbyspieler Kyle Tayler-Woolston spricht nach seiner Hochzeit über Sichtbarkeit, Akzeptanz und seinen Einfluss auf andere schwule Sportler.
Julia Garner kämpft für Biopic

Verfilmung von Madonnas Leben

Schauspielerin Julia Garner hofft trotz der Universal-Absage weiter auf einen Film über Madonna – parallel entsteht jetzt doch eine Netflix-Serie.
Fernsehpreis für "Olivia"

Show mit politischen Signalen

Der Film „Olivia“ gehört zu den großen Gewinnern beim Deutschen Fernsehpreis. Mehrere Preisträger nutzten ihre Reden für politische Botschaften.
Kultrolle für Teri Hatcher

Miranda Priestly in London

Kultig: Schauspielerin Teri Hatcher übernimmt im Londoner West End die Rolle der gefürchteten Modechefin Miranda Priestly.
Rebecca Blacks neues Album

Klare Botschaft an die Community

Rebecca Black veröffentlicht ein neues Album und verbindet Pop, queere Themen und Selbstbestimmung mit einer klaren Botschaft.