Direkt zum Inhalt
Netflix-Serie über Madonna

Netflix-Serie über Madonna Intimer Einblick in das Leben der Queen of Pop

ms - 13.01.2026 - 15:00 Uhr
Loading audio player...

Netflix arbeitet an einer neue Mini-Serie, die das Leben von Popstar Madonna (67) nachzeichnen wird. Die Produktion soll 2027 auf der Streaming-Plattform erscheinen und sieben Episoden umfassen. Dabei soll die Karriere der Pop-Ikone von ihren Anfängen in der schwulen Underground-Szene von New York bis hin zu ihrem internationalen Status als Legende beleuchtet werden. 

Symbol für Wandel und Mut

Madonna steht nicht nur für Musik, sondern auch für Widerstand, Veränderung und Authentizität. Die Serie will daher aufzeigen, wie die heutige Queen of Pop schon früh gegen gesellschaftliche Normen kämpfte, Barrieren durchbrach und eine wichtige und zentrale Figur für die  Gay-Community wurde. Madonnas Einfluss reicht seit vielen Jahren weit über ihre Musik hinaus und zeugt von einem kontinuierlichen Kampf für Freiheit und Selbstverwirklichung.

Neben der Darstellung ihrer musikalischen Karriere wird die Mini-Serie auch auf Madonnas Rolle in der Modewelt eingehen. Besonders im Fokus steht so demnach ihre Zusammenarbeit mit dem Designer Jean Paul Gaultier, der den legendären Cone-BH für die „Blond Ambition“-Tour entwarf. Dieses Kleidungsstück wurde zum Symbol für Empowerment und Sexualität und fand besonders bei der queeren Community große Anerkennung. Mit einer Investition von rund zehn Millionen US-Dollar will Netflix sicherstellen, dass alle Phasen von Madonnas Leben detailliert und in hoher Qualität dargestellt werden. Dazu gehören nicht nur ihre beruflichen Erfolge, sondern auch ihre privaten Momente und familiären Konflikte.

Bedeutung für die Community

Madonna hat sich stets als starke Verbündete der LGBTIQ+-Community gezeigt, indem sie ihre Plattform und ihren Einfluss einsetzte, um Akzeptanz und Gleichberechtigung zu fördern. Die Serienmacher wollen daher die Serie nicht nur als Biografie verstanden wissen, sondern auch als Hommage an das Erbe einer Frau, die entscheidend dazu beitrug, Räume zu schaffen, in denen Diversität gefeiert und geschützt wird. Mit der Serie soll Madonna und ihr „historisches und kulturelles Erbe“ gewürdigt werden, die damit bis heute „Generationen inspiriert, ihre wahre Identität ohne Angst zu leben“. 

Madonna hat erst an Neujahr mehrere alte Songs zum ersten Mal veröffentlicht und arbeitet aktuell an ihrem neuen Studioalbum, eine Fortführung von „Confessions on a Dance Floor“. Daneben ist auch ein Film über die Queen of Pop unter der Regie von Buz Luhrmann („Romeo + Julia“, „Moulin Rouge“) in Planung, die Musikerin soll dabei von US-Schauspielerin Julia Garner verkörpert werden. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Billy Porter über seine Sepsis

Ein Wunder, am Leben zu sein

US-Schauspieler Billy Porter (Pose) hat jetzt über seine Sepsis von letztem Jahr berichtet, tagelang lag er im Koma und kämpfte um sein Leben.
Eklat um Model Jessica White

Bisexualität nur okay bei Frauen

Model Jessica White (America’s Next Top Model) sorgt für Empörung mit ihrer Behauptung, Bisexualität sei nur bei Frauen okay, nicht bei Männern.
Sarah Engels und Lena

Distanzierung von ESC-Siegerin

ESC-Zickenkrieg? Die diesjährige deutsche ESC-Sängerin Sarah Engels will mit ESC-Siegerin Lena Meyer-Landrut von 2010 nichts mehr zu tun haben.
Absage von Jesse Ferguson

Kein Modern Family-Spin-Off

Jesse Tyler Ferguson hat nun vorerst einem Spin-Off von „Modern Family“ eine Absage erteilt. Ein kleiner Funken Hoffnung besteht trotzdem noch...
Sir Elton John im Museum

Der Popstar und seine Familie

Große Ehre für Sir Elton John: Der Popstar wurde mit einem Foto von sich und seiner ganzen Familie in der National Portrait Gallery in London verewigt
Erinnerungen von Scott Lowell

„Queer as Folk“ wirkt bis heute

„Queer As Folk“-Star Scott Lowell hat betont, dass es viele Gemeinsamheiten zu „Heated Rivalry“ gibt. „Queer as Folk“ indes wirke bis heute nach.
Jonathan Baileys neues Projekt

Kampf gegen queere Einsamkeit

Jonathan Bailey und sein Shameless Fund unterstützen den Verein Out Together im Kampf gegen Isolation von LGBTQ+-Personen in Großbritannien.