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Neue Klage gegen Trump Mitglieder der Trans Air & Space Force kämpfen um Pension

Von ms - 12.11.2025 - 11:00 Uhr
Neue Klage gegen Trump
Foto: iStock / choochart choochaikupt
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Eine neue Klage gegen die Trump-Regierung sorgt derzeit für Schlagzeilen und viel Empörung in den USA: Insgesamt siebzehn langjährige trans* Mitglieder der US-Luftwaffe und der Space Force erklärten jetzt bei Klageeinreichung vor dem US-Bundesgericht in Washington D.C., dass das Luftwaffenministerium ihre genehmigten Pensionsanträge unter Verstoß gegen Bundesgesetze unrechtmäßig widerrufen habe.

Perfide Taktik des Verteidigungsministeriums

Unterstützt werden die Soldaten und Soldatinnen von mehreren Anwälten der zwei queeren Organisationen Glad Law und National Center for LGBTQ Rights, alle Juristen arbeiten pro bono für die Kläger. Der Klage zufolge erließ die Luftwaffe im Juni 2025 „auf Anordnung des Luftwaffenministers“ die Order, alle Betroffenen vorzeitig in den Ruhestand zu versetzen, um der Agenda der Trump-Regierung zu folgen, alle trans* Mitarbeiter vom US-Militär auszuschließen. Das Problem: Ein vorzeitiger Ruhestand ist laut den Vorschriften der Luftwaffe nur unter bestimmten Umständen möglich, dazu zählen vor allem Betrug oder anderweitig massive Fehler der Soldaten. Das trifft in keinem Fall hier zu. Jeder Kläger verfügt über eine einwandfreie und tadellose Dienstzeit zwischen 15 bis 18 Jahren bei der Luftwaffe oder den Weltraumstreitkräften.  

Das Verteidigungsministerium erklärte zunächst im Frühjahr 2025, dass ein vorzeitiger Ruhestand ab 15 Jahren Dienstzeit für trans* Soldaten erlaubt wird. Monate später kam dann die Kehrtwende, fortan war von mindestens 20 Dienstjahren die Rede. Anstatt einer Pension hätten die Betroffenen, die man derweil bereits vorzeitig in den Ruhestand geschickt hatte, jetzt nur noch Anspruch auf eine einmalige „freiwillige“ Abfindung, da ihnen ein paar Dienstjahre fehlen würden, um eine Pension zu bekommen. 

Fassungslosigkeit unter Soldaten

Die Aktion sorgte unter den betroffenen trans* Soldaten für große Empörung, einer von ihnen erklärte so: „Ich bin mehrfach im Einsatz gewesen, unter anderem in Afghanistan. Ich habe getan, was mein Dienst und mein Land von mir verlangt haben. Mein Geschlecht sollte keinen Einfluss darauf haben, welche Altersversorgungsleistungen mir zustehen!“ Die Klage zielt auf die Wiederherstellung der ursprünglichen Pensionsanordnungen und des Pensionsstatus sowie den damit verbundenen Leistungen ab. Ein anderer Kläger betonte abschließend: „Wenn wir so leichtfertig entsorgt werden können, dann kann das jedem passieren. Das ist nicht nur ein Kampf für uns. Es ist eine Bedrohung für jeden, der gedient hat oder derzeit dient.“

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