Wer beim Thema „Vogueing“ an Madonna denkt, weiß nichts über die Wurzeln dieses Phänomens. Denn lange vor der Queen of Pop war es vor allem die LGBT* Subkultur in den amerikanischen Großstädten, die dieses exzessiv zelebrierte. Nun gibt es auf Netflix die wirklich beeindruckende Serie „Pose“ über diese Kultur in den 80er-Jahren. Neben den glamourösen Bällen und den einzelnen Häusern, quasi den Ersatzfamilien der Verlassenen und Ausgestoßenen in dieser Zeit, geht es auch um Diskriminierung, Drogen und die aufkommende AIDS-Krise. Dieses sind Themen der neuen Seriensensation von Ryan Murphy, Brad Falchuck und Steven Canals, welche schon „Glee“, „American Horror Story“ oder „American Crime Story“ zu Hits machten. Beachtenswert vor allem auch deshalb, weil hier zum Großteil auf Trans*-Schauspieler*innen zurückgegriffen wurde. Aber auch bekannte Gesichter wie Evan Peters („AHS“), James Van der Beek („Dwason’s Creek“) und Christopher Meloni („Law & Order“) sind Teil des unglaublichen Casts. Mutig und absolut sehenswert!
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