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Wegen LGBTI*-feindlicher Posts Twitter-Account der US-Grenzpatrouille auf dem Prüfstand

Von co - 13.09.2022 - 12:00 Uhr
Twitter-Account der US-Grenzpatrouille auf dem Prüfstand
Foto: © BlackSalmon
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Am Samstag nutzte eine Person, die für den US-amerikanischen Zoll und Grenzschutz (Customs and Border Protection) arbeitet, den offiziellen Twitter-Account der Abteilung West-Texas, um LGBTI*-feindliche und politische Botschaften zu verbreiten. Daraufhin eröffnete die Agentur eine Untersuchung.

Über die Tweets

Der Account leitete einige Twitter-Beiträge des ehemaligen Trump-Beraters Stephen Miller und anderen Personen weiter, die Bidens Regierung kritisieren. Außerdem likte der Account einen Tweet, der Verkehrsminister Pete Buttigieg schwulenfeindlich beleidigte. Aaron Reichlin-Melnick, Direktor des Einwanderungsrats, belegte die unangemessenen Twitter-Aktivitäten mit Bildschirmfotos: „Sieht so aus, als hätte die Person, die @CBPWestTexas betreibt, vergessen, sich von ihrem Arbeitskonto abzumelden und es wie ihr persönliches Konto benutzt“, schrieb er. „Das wird wahrscheinlich zu disziplinarischen Maßnahmen führen.“ Politikerin Veronica Escobar kommentierte: Die Person, die den Account betreibt, habe „im öffentlichen Dienst absolut nichts zu suchen.“

Stellungnahme der Behörde

„Die Zoll- und Grenzschutzbehörde hat Kenntnis von unbefugten und unangemessenen Inhalten erhalten, die auf dem Twitter-Konto @CBPWestTexas gepostet wurden“, so die Behörde laut El Paso Matters in einer Erklärung. „Die CBP wird Maßnahmen ergreifen, um das Konto zu deaktivieren und hat die Angelegenheit an das Amt für Berufsaufsicht zur Untersuchung weitergeleitet. Die Tweets spiegeln nicht die Werte dieser Verwaltung und unsere Arbeit zum Wiederaufbau eines humanen, geordneten und sicheren Einwanderungssystems wider.“

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