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Schwuler Mann erschossen

Schwuler Mann erschossen 33-Jähriger Streitschlichter stirbt vor Club in Florida

ms - 24.02.2026 - 09:30 Uhr
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Ein 33-jähriger schwuler Mann aus Florida ist in der Nacht zum Sonntag vor dem LGBTIQ+-Nachtclub Savoy Orlando erschossen worden. Die Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen und ihn wegen Mordes zweiten Grades angeklagt.

Tödlicher Streit vor Nachtclub 

Laut Polizei wurden die Einsatzkräfte gegen 2:30 Uhr über eine Schießerei informiert. Beim Eintreffen fanden sie Julien Emmanuel Cruz schwer verletzt mit einer Schusswunde auf der Straße und brachten ihn sofort in ein Krankenhaus, wo er kurz darauf für tot erklärt wurde. Die Ermittler gehen davon aus, dass der tödliche Vorfall nach einem verbalen und physischen Streit zwischen dem Opfer und dem Täter während des Verlassens des Nachtclubs eskalierte. „Während des Streits holte der Verdächtige eine Schusswaffe aus seinem Fahrzeug und erschoss das Opfer“, teilte die Polizei von Orlando mit.

Der mutmaßliche Täter Jean Gabriel Borja Gil De La Madr (37) wurde festgenommen und wegen Mordes zweiten Grades mit einer Schusswaffe angeklagt, wie die Polizei von Orlando in einer Erklärung bekannt gab. Die Familie des Opfers sagte dem NBC-Ableger WESH, dass die Ermittler noch daran arbeiteten, zu klären, wer den tödlichen Schuss abgegeben habe. Die Tat wird als „sinnlose Eskalation eines kurzen Konflikts“ beschrieben.

Opfer wollte Streit schlichten 

Offenbar war das spätere Opfer dabei gar nicht direkt in den Streit verwickelt, sondern versuchte nur zu schlichten, als sein Freund mit einem anderen Mann in die Auseinandersetzung geriet. Anthony Cruz, der Vater des Opfers, berichtete, dass sein Sohn und dessen Partner den Club nach der Schließung verlassen hätten, als ein Auto vorbeifuhr und der Partner die Insassen anbrüllte. Es kam zu einem Streit mit einem der Insassen. „Als sie sich stritten, sah mein Sohn, was passierte, er wollte eingreifen, und als er das tat, stieg ein weiterer Mann aus dem Auto und er wurde erschossen“, so Cruz. 

Zudem betonte der trauernde Vater: „Mein Sohn hat nicht verdient, was ihm passiert ist. Alles, was ich noch habe, ist ein T-Shirt. Ein T-Shirt mit einem Kugelloch. Und das ist einfach nicht in Ordnung." Der zuständige Richter ordnete inzwischen an, dass der Tatverdächtige Gabriel Borja bis zu einem Gerichtstermin ohne Kaution in Haft bleibt. Die Polizei von Orlando erklärte, dass es sich bei dem Vorfall bereits um den dritten Mord in der Stadt seit Jahresbeginn handelt.

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