Direkt zum Inhalt
Angriff auf Buschmanns Haus
ANZEIGE

Angriff auf Buschmanns Haus Buschmann erklärt, er halte an seinem Kurs beim Selbstbestimmungsgesetz fest!

ms - 01.06.2023 - 11:00 Uhr
Loading audio player...

Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung Sven Lehmann hat den Anschlag auf das Haus von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) via Twitter eindringlich verurteilt: „Es ist zutiefst falsch und niederträchtig, private Wohnungen oder Häuser von Politiker*innen anzugreifen. Es ist auch kein ´Aktivismus´, sondern eine Straftat. Wer so agiert, erreicht das Gegenteil von dem, was sie*er vorgibt erreichen zu wollen.“

Buschmann bleibt bei seinem politischen Kurs

Auch die Bundesfamilienministerin Lisa Paus äußerte sich inzwischen zu der Attacke gegenüber der BILD-Zeitung: „Volle Solidarität mit meinem Kollegen Marco Buschmann. In der Sache streiten ja! Das ist auch gut für den demokratischen Diskurs. Sachbeschädigung nein! Das ist gefährlich und entwertet nur eigene, mögliche Argumente.“ Buschmann selbst erklärte dazu: „Demokraten streiten mit Argumenten – nicht mit Gewalt und Sachbeschädigungen. Nach den Schmierereien an meinem Wohnhaus habe ich umgehend Anzeige erstattet. Meine politische Meinung kann man mit derlei Aktionen natürlich nicht beeinflussen.“

Bundesjustizminister bewusst ausgewählt

Nach eigener Aussage hatten es die linken Extremisten offenbar auf Buschmanns Privathaus in Gelsenkirchen abgesehen, da dieser im Rahmen des geplanten Selbstbestimmungsgesetzes Betreibern von spezifischen Fraueneinrichtungen wie beispielsweise Frauen-Saunen erlauben will, selbst zu entscheiden, ob sie Trans-Frauen als Kunden ausschließen wollen oder nicht. Ob der Passus schlussendlich so Einzug in den finalen Gesetzestext findet, ist sowohl von Befürwortern wie Gegnern des Gesetzesvorhabens stark umstritten, da eine Ausgrenzung von Trans-Personen dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz widersprechen könnte.

Militante Selbstverteidigung von queeren Menschen gefordert

Die mutmaßlich queeren Täter erklärten so selbst auf der linksextremistischen Plattform de.indymedia: „Für die militante Selbstverteidigung von trans und queeren Menschen! Zurückschlagen wenn wir Menschen zweiter Klasse sein sollen!“ Die noch unbekannten Täter hatten den Eingang und die Hauswand beschädigt und beschmiert, neben dem Transgender-Anarchie Symbol war zu lesen: „Selbstbestimmung statt bathroom bills“. Als Begründung für ihre Tat sprachen sie von dem „massiv transfeindlichen Einfluss auf den Entwurf des Selbstbestimmungsgesetzes“ von Buschmann. Man müsse dagegen „frühzeitig mit maximaler Entschiedenheit“ vorgehen, so die Täter weiter.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Sonne ohne Grenzen

Nackt-Traumstrände weltweit

Ob Sylt, Mykonos oder Rio: Diese 29 FKK-Strände gelten 2026 als die beliebtesten Reiseziele für schwule Urlauber.
Homoerotik bei Pete Hegseth

Verteidigungsminister als Pin-up

Die US-Abgeordnete Becca Balint kritisiert Pete Hegseths Testosteron-Initiative und unterstellt ihm eine besondere Homoerotik a la Tom of Finland.
Halbzeitshow beim WM-Finale

Treffen der Mega-Stars im Stadion

Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien bekommt erstmals eine Halbzeitshow – mit Weltstars und einer voraussichtlich verlängerten Pause.
„Heartstopper“ sagt Good Bye

Finaler Film ist ab heute online

Mit einem finalen Abschlussfilm endet ab heute „Heartstopper“ – die Hauptdarsteller sprechen über queere Sichtbarkeit, Freundschaft und Vermächtnis.
Angriff auf LGBTIQ+-Bar

Homophobe Attacke in Saint-Étienne

Nach einem homophoben Angriff auf Besucher einer LGBTIQ+-Bar im französischen Saint-Étienne ermittelt die Justiz gegen zwei Verdächtige.
Schüsse auf Schwulen-Bar

Mann feuert in Ashville um sich

In North Carolina feuerte ein Mann mit einer Schusswaffe auf eine Schwulen-Bar in Asheville. Die Polizei konnte den Attentäter stoppen.
Urteil im Fall O'Shae Sibley

20 Jahre Haft für Haupttäter

Nach dem tödlichen Messerangriff auf den schwulen Tänzer O'Shae Sibley ist der Täter jetzt zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Neues Signal aus Bulgarien

EU-Recht stärkt trans* Rechte

Ein bulgarisches Gericht hat zwei trans* Personen die rechtliche Geschlechtsänderung erlaubt und sich dabei auf EU-Recht berufen.
Queere Bildung im Fokus

Berlin vor der Wahl im September

Bei der Queeren Wahlarena in Berlin fordern Politiker mehr queere Inhalte an den Schulen und stritten über die Ursachen von Anti-LGBTIQ+-Gewalt.