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Thomas Hitzlsperger Rolle in der LGBT-Gemeinde

Von Advertorial - 06.05.2019 - 07:00 Uhr
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Foto: Advertorial | © Pexels
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Der Ex-Nationalfußballer Thomas Hitzlsperger, der vor gut einem Monat zum neuen Sportvorstand bei dem VfB Stuttgart wurde, war und ist noch immer eine wichtige Figur in den Fußballkreisen. Der Grund dafür liegt aber nicht nur in der 2006/07 gewonnenen Deutschen Meisterschaft oder seiner Arbeit als Fußballfunktionär. Einen großen Beitrag leistete der gebürtige Münchner auch für die LGBT-Gemeinde, als er sich am Ende seiner Karriere 2014 als homosexuell outete.

Karriere in Fußball

Schon als Fußballspieler auf höchstem Niveau hat Hitzlsperger vieles erreicht, und zwar nicht nur in der Bundesliga beim FC Bayern München, sondern auch in der englischen Premier League beim Aston Villa – 86 Partien in der Liga waren es insgesamt. Darüber hinaus trug er 52-mal den Dress der deutschen Elf und erzielte in dieser Zeit sechs Tore.

Er hat aber auch nach dem Karriereschluss keine Pause vom Fußball genommen. Ganz im Gegenteil. Einige Zeit lang war er als Kommentator für verschiedene Leitmedien tätig, darunter für den Bayerischen Rundfunk, das ZDF-Morgenmagazin und die ARD. In dieser Zeit wurde der ehemalige Profifußballer zum Beauftragten des Vorstands beim VfB Stuttgart, wo er 2017 zum Mitglied des Präsidiums wurde. Bis zum Februar 2019 war der 36-Jährige vor allem als Leiter des Nachwuchszentrums tätig, dann wurde aber der bisherige Sportvorstand Michael Reschke aufgrund unzureichender Leistungen des Teams entlassen und durch Thomas Hitzlsperger ersetzt, der sich den Klassenerhalt der Stuttgarter zum einzigen Ziel setzte.

Da seitdem erst wenige Monate vergangen sind, ist es noch zu früh über die Erfolge des Teams zu sprechen, jedoch verrät ein Blick in die Bundesliga Quoten schon jetzt, dass die Fans wieder mehr Vertrauen in den VfB Stuttgart haben. Schon am 4. Mai spielt Stuttgart gegen Hertha Bremen und den Wettquoten zufolge führt Hertha mit einer Quote von 2,20 auf den Gesamtsieg, jedoch ist der Unterschied zum VfB Stuttgart mit einer Quote von 3,00 nicht zu groß klein (Stand 23.4.).

© Pexels

Das Outing

Nicht nur als Fußballfunktionär wurde Thomas Hitzlsperger bekannt, sondern ebenfalls für sein Engagement für die LGBT-Gemeinde. Es sind schon 5 Jahre vergangen, seit der Ex-Nationalspieler seine Homosexualität öffentlich bekanntgab, womit er zu einem der Pioniere in Deutschland gehört. Mit seiner Reichweite durch Sozialmedien ist Hitzlsperger ein wichtiges Vorbild für die ankommenden Generationen zum Thema vorurteilsfreie Orientierung, da viele junge Menschen nicht nur Fußball spielen, sondern auch die Nachrichten zu diesem Thema verfolgen.

Solche Bemühungen sind in diesem Bereich durchaus lobenswert und ebnen den Weg für eine neue Ära der Fußball-Szene. Ein Grund zur Freude sind zahlreiche Initiativen, die sich für Vielfalt in Fußballkreisen engagieren. Ihnen ist es gelungen, nach dem Coming-out von Thomas Hitzlsperger einen offenen und positiven Umgang mit homosexuellen Fußballern vorwärtszutreiben, sodass sich immer mehr Verbände stärker engagieren.

Mag sein, dass sich auch in Fußball bezüglich der Homosexualität vieles geändert hat. Es steht aber noch ein langer Weg bevor, der aber wegen verschiedener Initiativen nicht so schwierig wird. Wenn wir den jüngeren Generationen den offenen Umgang mit diesen Themen beibringen wollen, dann müssen wir - und vor allem Fußballspieler mit enormer Reichweite durch öffentliche Medien - gute Vorbilder sein.

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