Direkt zum Inhalt
Wirbel um Madonna
ANZEIGE

Wirbel um Madonna Debatte um Dolce & Gabbana trifft auch die Queen of Pop

ms - 19.01.2026 - 15:00 Uhr
Loading audio player...

Am letzten Wochenende hat eine Modenschau von Dolce & Gabbana in Mailand für viel Aufsehen gesorgt. Im Zentrum der Diskussion steht das Casting für die Herbst-Winter-Kollektion 2026/2027, das in den sozialen Medien heftig kritisiert wurde. Der Grund: Es wurde bemängelt, dass unter den ausgewählten Models keine ethnische Vielfalt zu finden sei. Besonders das Fehlen von Models mit asiatischen oder dunkleren Hauttönen löste eine Debatte aus, die nicht nur in Modekreisen seitdem zirkuliert, sondern auch die Pop-Ikone Madonna betrifft.

Influencer kritisiert Casting

Das Thema wurde von Influenceer Elias Medini, besser bekannt als Ly.as, ins Rollen gebracht. Er kritisierte das Casting als „anomal“, da es ausschließlich aus „kaukasischen Models“ bestand. „Es gibt keine asiatischen, schwarzen oder ethnisch vielfältigen Gesichter“, stellte Ly.as fest. Diese Entscheidung werfe laut ihm Fragen auf, insbesondere weil sie in eine „suprematistische“ Richtung tendiere. Die Marke habe sich in der Vergangenheit als sehr identitätsbewusst gezeigt, doch die Auswahl der Models in dieser Kollektion führe zu weiteren Spekulationen über die Beweggründe.

Madonnas Engagement 

Auch Popstar Madonna wurde jetzt in die Diskussion hineingezogen. Die Pop-Diva hat jüngst ihr Gesicht für eine teure Parfümkampagne von Dolce & Gabbana zur Verfügung gestellt. Diese Zusammenarbeit mit den Designern Domenico Dolce und Stefano Gabbana umfasst einen Millionenbetrag und hat das öffentliche Interesse geweckt. In diesem Zusammenhang fragen sich daher nun viele User online, ob Madonna auch die Auswahl der Models billigt. Bislang gibt es jedoch keine offizielle Stellungnahme der Künstlerin, weder in Form einer Zustimmung noch einer Ablehnung. Ob sie sich dauerhaft einem Statement entziehen kann, bleibt fraglich.

Bella Hadid äußert Kritik

Für zusätzliche Brisanz sorgte Model Bella Hadid. Die US-amerikanische Schönheit zeigte sich „schockiert“ über die Tatsache, dass die Marke nach wie vor so viel Unterstützung vonseiten der Öffentlichkeit genießt. Hadid bezeichnete die Situation als „peinlich“. Obwohl ihre Kritik nicht direkt auf Madonna und deren Beziehung zu Dolce & Gabbana abzielte, trug sie dazu bei, das Gespräch auf eine breitere Ebene zu heben – hin zu einer Diskussion über die generelle Verantwortung von Marken und Prominenten, die sie repräsentieren. Auch wenn die Debatte über die Bedeutung von Repräsentation in der Modeindustrie nicht neu ist, zeigt dieser Fall einmal mehr, wie stark das Thema die öffentliche Wahrnehmung prägt und wie unterschiedlich die Reaktionen darauf ausfallen. 

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Elton John feiert Abstinenz

36 Jahre ganz ohne Alkohol

Elton John feiert 36 Jahre ohne Alkohol und stößt mit einem alkoholfreien Sekt auf sein Leben und seine neue Freiheit an.
Serie über Giorgio Armani

Bewegende Modegeschichte im TV

Jetzt ist klar: Es wird eine Serie über Giorgio Armani geben. Regisseur Ferzan Ozpetek erzählt das Leben der Modeikone mit Unterstützung der Familie.
Kritik an Kaulitz & Kaulitz

Jannik Kontalis wehrt sich

Jannik Kontalis wehrt sich gegen seine Darstellung in „Kaulitz & Kaulitz“ und erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen Bill Kaulitz.
Neues Album von Ariana Grande

Persönlichster Ariana-Sound ever

Ariana Grandes neues Album „Petal“ ist ab heute im Handel und gilt als ihr bislang tiefstes und mutigstes Werk.
Russell T Davies ganz privat

Gedanken über alte und neue Liebe

Serienschöpfer Russell T Davies (Queer as Folk) spricht über den Tod seines Mannes Andrew Smith und seine neue jüngere Liebe Oliver Cole.
Neue Rekorde bei RuPaul

Große Bühne für Vielfalt

Mehr als 7.400 Menschen feiern mit RuPaul in Kanada – und stellen einen neuen Guinness-Weltrekord für eine Drag-Show auf.
Leguizamo blickt zurück

Drag-Kultfilm mit großer Wirkung

John Leguizamo sieht „To Wong Foo“ bis heute unterschätzt – und erinnert an die Bedeutung des Films für viele LGBTIQ+-Menschen damals wie heute.
Neuer Film mit Whoopi Goldberg

Frauen, Freundschaft und Trauer

Whoopi Goldberg spielt in „Women Like Us“ mit, einer neuen Netflix-Komödie der Obama-Produktionsfirma Higher Ground. Die Fans freuen sich sehr!
Sam Smith ist verlobt

Ende der Spekulationen

Popsänger Sam Smith und Modedesigner Christian Cowan haben ihre Verlobung endlich offiziell bestätigt – nach monatelangen Spekulationen.