"Wer weiß denn sowas?" Klaus Wowereit glänzt im ARD-Quizduell mit Erfolg
Klaus Wowereit, einst Berlins schillernder Regierungschef, sorgt auch fernab politischer Arena für Unterhaltung: Am 15. Dezember trat der Kult-Politiker in der ARD-Quizshow „Wer weiß denn sowas?“ im Team-Duell gegen seine unverkennbare Podcast-Partnerin Kim Fisher an, es wurde ein Abend, der nicht nur Ratefüchse begeisterte.
Wowi zeigt Biss im Quiz-Duell
Die elektrische Rate-Luft knisterte im Studio, als Klaus Wowereit mit TV-Comedian Bernhard Hoëcker gegen die schlagfertige Kim Fisher und Schauspieler Wotan Wilke Möhring antrat. Für die beiden Moderationsprofis stand dabei weit mehr auf dem Spiel als ein netter Plausch: Neben ihrem groß gefeierten Audio-Format „Kim & Klaus“ lag diesmal auch die Quiz-Ehre am ARD-Vorabend auf dem Prüfstand und Wowereit ließ nichts anbrennen. Schon bevor die Masterfrage gestellt wurde, hatten Wowi und Hoëcker sechs Fragen souverän gemeistert und sich so einen unaufholbaren Vorsprung gesichert. Am Ende rauschte das Duo mit 5.000 Euro Preisgeld durchs Ziel für das Team und jede Person durfte sich über satte 84,75 Euro freuen.
Politik mit Spruch – und Statement
Doch der ehemalige Berliner Bürgermeister ist weit mehr als ein Fernsehquiz-König. Bis 2014 lenkte Wowereit fast 14 Jahre lang die Geschicke der Hauptstadt und er ist bis heute für seine beeindruckende Offenheit bekannt. Sein berühmtes Outing im Jahr 2001 mit den Worten, „Ich bin schwul – und das ist auch gut so!“, wurde zum geflügelten Spruch und gilt immer noch als wegweisend für die Akzeptanz queerer Menschen in Spitzenpositionen. In aktuellen Interviews mischt er sich gerne in gesellschaftliche Debatten ein. Erst im Sommer 2025 kritisierte der Sozialdemokrat zum Beispiel Kanzler Friedrich Merz für dessen Abwertung der Regenbogenfahne am Reichstag mit klaren Worten. Er forderte Verantwortung für Bürgerrechte und weniger billige Sprüche – ein Statement, das weit über Berlin hinaus für Diskussionen sorgte.