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Fox-News-Moderatorin attackiert Rosie O'Donnell

Sie sei "emotional bedürftig" Fox-News-Moderatorin attackiert Rosie O'Donnell

tb - 06.01.2026 - 17:30 Uhr
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In einer aktuellen Diskussion beim US-Sender Fox News sorgte Kellyanne Conway, frühere Beraterin von Präsident Donald Trump und nun Mitmoderatorin bei „The Five“, mit einem umstrittenen Kommentar für Aufsehen. Ziel ihrer Kritik war insbesondere die bekannte lesbische Komikerin Rosie O’Donnell, die Conway und andere Menschen mit klaren Trump-kritischen Haltungen als "emotional bedürftig" bezeichnete.

 

Polarisierende Aussagen

Conway äußerte im Rahmen der Sendung, Trump-Gegnerinnen und -Gegner bräuchten „eine Umarmung, einen Ehemann, ein Hobby oder einen Hund“, und griff damit pauschal die Integrität politischer Kritikerinnen und Kritiker an. Auch O’Donnell, die auf Social Media jüngst forderte, Donald Trump solle unter Berufung auf den 25. Verfassungszusatz seines Amtes enthoben werden, wurde zur Zielscheibe. Conway und weitere Fox-News-Gesprächspartner warfen ihr, sowie anderen Trump-Gegnerinnen und Gegnern, ein irrationales Verhältnis zum Präsidenten vor. Sie nannte dies „Trump Derangement Syndrome“ — ein Begriff, der in konservativen Kreisen genutzt wird, um die Ablehnung Trumps als übertrieben oder krankhaft darzustellen.

 

Persönliche Angriffe und politische Hintergründe

Die Aussagen Conways reihen sich ein in eine zunehmend aggressive politische Rhetorik. Insbesondere Social-Media-Plattformen dienen beiden Seiten als Bühne für bissige Kommentare. Conway kritisierte etwa O’Donnell, indem sie ihr auswanderungsbedingt fehlende Sachlichkeit unterstellte, und spielte abwertend auf einen ihrer jüngsten Kommentare an, in dem O’Donnell Trump als „namenloses Bündel negativer Energie“ beschrieben hatte.

 

Politische und gesellschaftliche Dimensionen

Das Zurückgreifen auf stereotype, auch frauenfeindliche Stereotypen sorgt insbesondere im LGBTIQ+- und frauenpolitischen Kontext für scharfe Reaktionen. Zahlreiche Menschenrechtlerinnen und Aktivisten sehen darin nicht nur eine Bagatellisierung berechtigter Kritik, sondern auch einen Rückfall in alte Rollenmuster. Conway selbst steht ebenfalls im Fokus: Ihre Scheidung von George Conway bringt zusätzliche Aufmerksamkeit.

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