Shitstorm um Harry Styles Nach Kritik an den hohen Ticketpreisen reagierte der Musiker
Nach einer längeren Pause geht Harry Styles 2026 wieder auf Tour- und schon hagelte es massive Kritik, weswegen der Musiker jetzt ein weiteres Konzert in Europa mit besonderen Konditionen angekündigt hat. Der Shitstorm der letzten Tage startete dabei mit einer Diskussionen rund um die hohen Ticketpreise.
Ein Ticket für 1.600 US-Dollar?
Der britische Musiker hatte ursprünglich nur zwei Konzerte in Europa geplant, in Amsterdam und London. Doch die Ticketpreise stießen auf viel Unmut – viele Fans konnten sich die teuren Karten schlichtweg nicht leisten und verurteilten das Verhalten des Briten als „Gier“. Einige drohten sogar, die Tour zu boykottieren. Die Empörung begann, als der Vorverkauf für die London-Termine startete: Hier lagen die Ticketpreise für Sitzplätze zwischen 44 und 466 Pfund, während Stehplätze bis zu 279 Pfund kosteten. Die VIP-Pakete erreichten sogar bis zu 725 Pfund. Auch international gab viel Unverständnis: In New York lagen die Ticketpreise zwischen 50 und 1.182 Dollar und VIP-Paketen, die bis zu 1.667 Dollar kosten sollten.
Reaktion des Popsängers
Styles selbst reagierte jetzt mit einem Schritt, der wohl als Antwort auf die harsche Kritik zu werten ist: Am 6. März veröffentlicht Styles sein neues Album „Kiss All The Time. Disco, Occasionally“. Passend dazu wird der 32-Jährige an diesem Tag auch ein zusätzliches drittes Konzert in Europa, konkret in Manchester, geben. Der Auftritt findet in der Co-Op Arena statt und die Tickets sollen lediglich 20 Pfund (rund 23 Euro) kosten. Weitere Informationen zum Ticketverkauf sollen in den kommenden Tagen folgen. Im Januar hatte Styles eine weltweite Tour mit sieben Städten angekündigt, darunter fünfzig Shows mit dreißig Auftritten allein im Madison Square Garden in New York und zwölf Konzerten im Londoner Wembley-Stadion.
Styles begann seine Karriere als Mitglied der erfolgreichen Boyband One Direction, die ihn weltweit bekannt machte. Seitdem hat er sich als Solo-Künstler etabliert und mit seinen Alben sowohl musikalisch als auch stilistisch immer wieder neue Wege beschritten. Besonders durch seine offene Haltung und Unterstützung der LGBTIQ+-Community hat er sich als ein wichtiger Ally für die Rechte von homosexuellen und queeren Menschen etabliert.