Sepsis bei Perez Hilton „Endlich kann ich wieder laufen“, betont der Promi-Blogger
Der schwule US-amerikanische Medienstar Perez Hilton (48) hat seinen Followern mitgeteilt, dass er nach einem 21-tägigen Krankenhausaufenthalt wegen einer schwerer Sepsis inklusive einer Notaufnahme wegen einer tiefen Venenthrombose nun „endlich wieder laufen“ kann. In einem bewegenden Video auf Instagram zeigte er, wie er unter starker Belastung mit einem Gehhilfe auf die Kamera zugeht.
Das Wichtigste im Überblick:
- Perez Hilton kann nach schwerer Sepsis und einer tiefen Venenthrombose wieder gehen.
- Der 48-Jährige teilte ein emotionales Video, in dem er mit einer Gehhilfe läuft.
- Hilton spricht über die schmerzhaften Erfahrungen und seine Erholung nach der Operation.
Auf dem Weg der Besserung
„Ich kann endlich wieder laufen!!“, erklärte Hilton in der Bildunterschrift und beschrieb die vergangenen Wochen als eine Reihe von erschreckenden gesundheitlichen Rückschlägen. In seinem Beitrag erklärte er, dass nach dem Krankenhausaufenthalt wegen der Sepsis wenige Tage später eine erneute Aufnahme erforderlich wurde, als bei ihm eine tiefe Venenthrombose im rechten Bein diagnostiziert wurde.
„Am Freitag entfernte mein Herz-Kreislauf-Chirurg das größte, vollständig blockierte Blutgerinnsel – es erstreckte sich von meiner Leiste bis unter mein Wadenbein“, sagte Hilton. Er fügte hinzu, dass ihm geraten wurde, sich schnell wieder zu bewegen: „Also ging ich, und es war der schmerzhafteste Schmerz meines Lebens“, schilderte er die Situation nach der Behandlung.
Hilton, der früher durch seine scharfe Berichterstattung als Promi-Gossip-Blogger bekannt wurde, erklärte, dass seine Sepsis-Diagnose auf das Einnahmeverhalten von Grippemitteln ohne ausreichende Nahrungsaufnahme zurückzuführen sei. „Weil ich eine Woche lang Medikamente ohne Nahrung eingenommen habe, bekam ich ein Geschwür, das sich dann durch eine Perforation zu einer Sepsis entwickelte. Menschen sterben an einer Sepsis.“ Zuletzt hatte auch der schwule Schauspieler und Sänger Billy Porter über seine Sepsis-Erkrankung berichtet.
„Beherrschbare“ Schmerzen
Letzte Woche hatte Hilton bereits aus dem Krankenhausbett über die Schmerzen im Bein berichtet, die nach einem Ultraschall zur Entdeckung der Thrombose führten. In einem weiteren Post sagte er zur Thrombektomie-Operation: „Die Operation war schnell und schmerzfrei. Ich war während des gesamten Eingriffs schlafen und fühle mich jetzt schon viel besser.“ Nach der Thrombektomie wurde Hilton am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen. Doch der geplante feierliche Oster-Sonntag musste abgesagt werden, da er große Schmerzen hatte Trotzdem schrieb er in seinem letzten Update, dass der Schmerz nun „beherrschbar“ sei und er weiterhin auf dem Weg der Besserung sei.
Hilton blickt nun optimistisch in die Zukunft. Während er sich körperlich erholt, bleibt seine Botschaft an die Öffentlichkeit klar: „Es geht aufwärts, und ich bin dankbar für die Unterstützung.“ Der 48-Jährige, der Mitte der 2000er Jahre durch seinen bissigen Promi-Gossip und Medienauftritte bekannt wurde, erlebte in den vergangenen Jahren sowohl heftige Rückschläge und vollzog eine öffentliche Wandlung. Nachdem er sich wiederholt für sein früheres Verhalten entschuldigte, hat er sich inzwischen laut Eigenaussage zu einem offeneren, reflektierteren Menschen entwickelt.