Schwul? Lappen weg! Führerschein wegen „psycho-sozialer Probleme“ eingezogen
Ein Italiener hat in einem jahrelangen Rechtsstreit eine Entschädigung erkämpft. Der Grund: 2001 hatte der damals 19jährige bei der Musterung für das Militär angegeben, schwul zu sein. Die Ärzte der Armee leiteten den Untersuchungsbericht an das Verkehrsministerium. Und hier wurde kurzerhand der Führerschein wegen „psycho-sozialer Probleme“ eingezogen. Die Fahrerlaubnis erhielt der Mann bereits ein Jahr später zurück. Allerdings bestand dieser auf eine Entschädigung und kämpfte 16 Jahre vor Gericht. Nun bekam er nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Ansa Recht. Das Berufungsgericht sprach dem Opfer 100.000 Euro zu.