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Ricky Martins Seelenleben Privates Statement zur neuen Staffel „Palm Royale“

Von ms - 19.11.2025 - 13:15 Uhr
Ricky Martins Seelenleben
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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Popstar Ricky Martin (53) hat die Zeit seines Lebens – privat ist er happy und genießt sein Leben in vollen Zügen, dazu kann er in diesem Jahr auf eine sehr erfolgreiche Tour zurückblicken inklusive der Verleihung des ersten Latin Icon Awards bei den MTV Video Music Awards. Auf Apple-TV ist dazu jetzt die zweite Staffel von „Palm Royale“ erschienen – Martin spielt darin einen schwulen Mann in den 1960er Jahren, der gezwungen ist, seine Sexualität zu verbergen. Für den Sänger und Schauspieler erwies sich diese Figur als emotional sehr wichtig – fast wie eine Therapie.

Universelle Emotionen

Martin kehrt in der zweiten Staffel der glamourösen Satire zurück, in der Macht, Geheimnisse und gesellschaftlicher Status thematisiert werden. Er verkörpert Robert, einen Mann voller Sehnsucht, Schmerz und Würde. „Diese Figur hat mir gezeigt, welche Emotionen bis heute universell sind – Scham, Sehnsucht, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Robert war für mich eine Art Selbstreflexion. Ich habe durch ihn erkannt, was ich in meinem Leben wirklich brauche – und was nicht“, so Martin.

Auch visuell setzt die Serie Maßstäbe. Martin schwärmt von der Inszenierung und der Mode: „In Staffel zwei ist alles noch größer: die Kostüme, die Szenen, die Emotionen.“ Für ihn sind die Outfits dabei mehr als bloße Dekoration. „Sie verändern, wie du dich bewegst, wie du atmest. Plötzlich bist du nicht mehr Ricky Martin, sondern Robert.“

Martin hofft auf dritte Staffel

Ein besonderes Highlight für den puerto-ricanischen Künstler ist die opulente Musical-Sequenz zu Beginn der Staffel. „Es war mein Ziel, nicht mich selbst zu spielen. Robert ist ein Mann, der kämpft, träumt und leidet. Diese Szene war ein emotionaler Kraftakt, aber auch einer der schönsten Momente meiner Karriere.“ Die Arbeit am Set half Martin auch persönlich, loszulassen und eigene Grenzen zu erkennen. „Ich habe viel Ballast abgeworfen. Die Figur hat mir gezeigt, wie wichtig emotionale Freiheit ist“, so Martin weiter. 

Die Dreharbeiten beschreibt er als kreatives Umfeld, in dem Überraschungen an jeder Ecke lauerten, besonders durch Kolleginnen wie Laura Dern, Kristen Wiig und Carol Burnett. Wenn er über seine Lieblingsszene spricht, fällt ihm sofort Episode 8 ein, in der Robert in einem emotionalen Moment zusammenbricht und fragt: „Können wir einfach einen normalen Tag haben?“. Ob es eine dritte Staffel geben wird, ist noch unklar. Martin würde sehr gerne weitermachen: „Ich möchte weiter fühlen, weiter wachsen. Diese Geschichte hat noch so viel zu erzählen – und ich auch.“ Die finale Entscheidung darüber liegt jetzt bei Apple TV. 

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