Neues Leben für Danny Pintauro „Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“
Der frühere US-Kinderschauspieler Danny Pintauro (50) hat einen beruflichen Alltag abseits der Film- und Fernsehbranche. Der schwule 50-Jährige, der in der Sitcom „Wer ist hier der Boss?“ bekannt wurde, arbeitet derzeit als Paketfahrer, während er gleichzeitig versucht, wieder stärker in der Schauspielbranche Fuß zu fassen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Ex-Kinderstar Danny Pintauro arbeitet aktuell als Paketfahrer neben der Jobsuche als Schauspieler
- Der 50-Jährige wurde durch die Sitcom „Wer ist hier der Boss?“ bekannt
- Wegen langsamer Auftragslage im Showgeschäft nimmt er reguläre Arbeit an
- Pintauro will das Stigma gegenüber Nebenjobs in der Schauspielbranche abbauen
Sitcom-Star wird Paketfahrer
Auf einem in sozialen Medien veröffentlichten Bild zeigte sich Pintauro in einem Lieferfahrzeug, im Hintergrund Pakete. Dazu schrieb er: „Ich arbeite hart, obwohl ich 'nicht arbeite'“. Weiter berichtete er: „Heute 38 Pakete ausgeliefert!“ und ergänzte: „Es ist keine Schande, in Bewegung zu bleiben.“ Über seine aktuelle Situation erklärte er zudem: „Das Unterhaltungsgeschäft läuft soooo langsam, deshalb mache ich das, was viele Leute machen – ich versuche, mich zurechtzufinden, tauche auf und nehme die Arbeit an, die da ist, während ich gleichzeitig an der Arbeit arbeite, die ich wirklich will.“
Pintauro spielte von 1984 bis 1992 in allen acht Staffeln der Sitcom „Wer ist hier der Boss?“ an der Seite von Tony Danza, Judith Light und Alyssa Milano. In einem Gespräch mit Today.com sagte er: „Die Branche hat sich so dramatisch verändert“. Er erinnerte dabei an frühere Zeiten in Hollywood, als jährlich zahlreiche Pilotfolgen produziert worden seien und viele Nachwuchsschauspieler nach Los Angeles gekommen seien. Heute seien die Möglichkeiten deutlich eingeschränkter.
„Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“
Seine Tätigkeit als Paketfahrer ermögliche ihm eine flexible Zeiteinteilung, erklärte Pintauro weiter. Dadurch könne er weiterhin zu Castings gehen und gleichzeitig seinen Lebensunterhalt sichern. Zudem schätze er die damit verbundene Privatsphäre. Mit seiner öffentlichen Darstellung wolle er nach eigenen Angaben auch Vorurteile abbauen. Viele Menschen unterschätzten die finanzielle Realität ehemaliger TV-Darsteller, sagte er weiter. Einnahmen aus alten Serien reichten häufig nicht aus, um davon zu leben. „Ehrliche Arbeit ist nicht peinlich“, so Pintauro. In den vergangenen Jahren habe er daher mehrere Tätigkeiten parallel ausgeübt und parallel versucht, seine Schauspielkarriere wieder zu beleben.