Lang gehütetes Familiengeheimnis John Cena beendet jahrzehntelanges Schweigen zu Coming-out
John Cena, der muskelbepackte Liebling des Showbiz, hat jetzt für ein kleines Beben in der Gerüchteküche gesorgt: Über ein Jahrzehnt lang schützte er die Sexualität seines Bruders Steve wie einen wahren Familienschatz und erst jetzt kommt alles ans Licht. Wer hätte gedacht, dass unter den quietschbunten Ringlichtern der WWE gerade bei den Cenas ein echtes LGBTIQ+-Geheimnis schlummerte?
Bruderliebe hinter verschlossenen Türen
Als Teenager vertraute Steve dem späteren Wrestling-Superstar an, dass er schwul ist. John Cena stand nach eigenen Worten vor der Wahl: Bruderherz oder Bruch. Natürlich entschied er sich für die Familienbande und hielt still, bis Steve bereit war, sich auch der restlichen Familie zu öffnen. Erst über zehn Jahre später platzte das Schweigen — nicht ohne Turbulenzen, wie John süffisant anmerkte: Die italienische Familie sei eben "stur" und untereinander mehr „Altbau als Neubau“. Cenas offene Haltung animierte die Eltern, sich mit der Situation auseinander zu setzen. Sie mussten feststellen: Die Welt dreht sich weiter, auch wenn der Sohn schwul ist.
Cena als Vorbild für Vielfalt
Cena ist inzwischen nicht nur bekannt für seine Wrestling-Rekorde, sondern auch als Unterstützer queerer Menschen im Rampenlicht. So lobte er öffentlich den offen schwulen Wrestler Darren Young und verpasst homophoben Kritikerinnen und Kritikern im besten WWE-Stil einen verbalen Suplex: Homophobie sei „höchste Ignoranz“, so der Star. Dabei verwies er darauf, dass Erfolg und Sexualität am Arbeitsplatz nichts miteinander zu tun hätten — im knallharten Job zählt die Leistung, nicht das Liebesleben.
Familie, Vorurteile und ein bisschen Hoffnung
Die teils ablehnende Reaktion der Cena-Eltern erinnert an viele Familiengeschichten: Erst trifft die Erkenntnis wie ein Schock aus dem Nichts, dann passiert... meistens gar nicht so viel. Die Solidarität von John spielte hier eine Schlüsselrolle — und dürfte vielen jungen Menschen Mut machen, zu sich zu stehen. Aktuelle Studien zeigen, dass prominente Fürsprecher den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Coming-outs erleichtern - nicht zuletzt auch in traditionsbewussten Familien.