Green Day beim Super Bowl Öffentliches Statement für LGBTIQ+ zusammen mit Bad Bunny?
Kurz vor dem Super Bowl in den USA sorgt die Ankündigung der Halbzeit-Show für neue Diskussionen. Nachdem bereits Rapper Bad Bunny für Aufsehen gesorgt hatte, kündigte die National Football League (NFL) nun die Punkrock-Band Green Day für die Eröffnungsfeier an. Gerüchten zufolge könnte die Band ihren Auftritt erneut dazu nutzen, gegen die Trump-Agenda und für die LGBTIQ+-Community einzustehen.
Politische Statements gegen Trump?
Green Day ist seit Jahrzehnten für linkspolitische Positionen bekannt. In ihren Konzerten äußern sie regelmäßig Kritik am aktuellen US-Präsidenten. So änderten sie beim Coachella-Festival 2025 ihren Song „American Idiot“ zu „I’m not a part of a MAGA agenda“. Die Band wird von vielen als politisch engagiert wahrgenommen. Unter dem Instagram-Beitrag der NFL, der die Bandvorstellung begleitete, kommentierten Fans die Entscheidung daher auch deutlich politisch: „Die NFL geht am 8. Februar gegen MAGA vor, und ich finde das großartig“, hieß es etwa. In sozialen Netzwerken wie Reddit spekulieren Nutzer, Green Day könne ihre Performance ebenfalls für politische Statements nutzen. Einige erwarten sogar spektakuläre Reaktionen zusammen mit Bad Bunny.
Show mit LGBTIQ+-Anklängen?
Der Rapper hatte zuvor die Halbzeit-Show für Kontroversen gesorgt. Bad Bunny wird als erster Künstler in der Geschichte der Veranstaltung die komplette Show auf Spanisch präsentieren. Zudem setzt er sich für die LGBTIQ+-Community ein und spricht sich gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE aus. Ex-Präsident Donald Trump nannte die Show-Ankündigung damals „lächerlich“. Green Day dürfte die Positionen von Bunny indes mit ganzem Herzen unterstützen.
Die Band Green Day setzt sich so seit Jahren öffentlich für LGBTIQ+-Rechte ein. Sie haben wiederholt in Interviews und auf der Bühne ihre Unterstützung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung geäußert. Im Rahmen von Konzerten und öffentlichen Statements haben die Musiker überdies betont, dass Vielfalt und Akzeptanz zentrale Werte für sie sind, und treten damit konsequent gegen Homophobie und Intoleranz auf. Offiziell hat US-Präsident Trump bisher auf die aktuelle Green-Day-Verkündung nicht reagiert, seine Haltung dürfte aber ähnlich kritisch ausfallen wie bei Bad Bunny.