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Facelifting vor Hochzeit Intime Einblicke in die Beziehung von Ralf Schumacher

Von ms - 19.05.2026 - 14:30 Uhr
Facelifting vor Hochzeit
Foto: IMAGO / APress
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Kurz vor ihrer geplanten Hochzeit in Saint-Tropez am kommenden Donnerstag sorgt eine Schönheitsoperation von Étienne Bousquet-Cassagne für Diskussionen innerhalb der Beziehung zu Ralf Schumacher. Das Paar wird bei den Vorbereitungen zur Trauung in der Sky-Dokumentation „Ralf & Étienne: Wir sagen Ja“ von einem TV-Team begleitet.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ralf Schumacher und Étienne Bousquet-Cassagne planen ihre Hochzeit in Saint-Tropez.
  • Die Feierlichkeiten werden von Kameras für eine Sky-Dokumentation begleitet.
  • Kurz vor der Trauung unterzieht sich Bousquet-Cassagne einer Facelift-Operation.
  • Schumacher zeigt sich skeptisch und sorgt sich um den Eingriff.
  • Der ehemalige Rennfahrer betont, gemeinsam altern zu wollen.
  • Diskussionen gibt es unter anderem auch über die Hochzeitsanzüge und den Nachnamen.
  • Die Doku-Serie setzt auf persönliche und humorvolle Momente des Paares.

Gemeinsam alt werden

Neben Einblicken in den gemeinsamen Alltag zeigt die Serie auch persönliche Momente rund um die bevorstehende Hochzeit. Dabei wird deutlich, dass Schumacher dem Wunsch seines Partners nach einem kosmetischen Eingriff kritisch gegenübersteht. „Étienne hat sich dazu entschieden, einen Facelift machen zu lassen“, erklärt der frühere Formel-1-Fahrer in der Dokumentation. „Ich war von Anfang an eigentlich dagegen, gebe ich zu. Weil ich der Meinung war, es ist nicht nötig und weil es auch was Schönes ist, gemeinsam alt zu werden.“

Der 36-jährige Bousquet-Cassagne hält dennoch an seinem Entschluss fest. „Ich bin niemals zufrieden mit meinem Gesicht und ich finde immer etwas zum Korrigieren“, sagt er selbstkritisch. Schumacher beschäftigt dabei nicht nur der medizinische Eingriff selbst. Mit Blick auf die anstehende Trauung äußert er zudem Sorgen über mögliche sichtbare Folgen der Operation: „Ich habe die Befürchtung, dass man es noch sehen wird, gar keine Frage.“

Der Eingriff soll rund drei Stunden dauern. Danach verbringt Bousquet-Cassagne eine Nacht im Krankenhaus, bevor er in die gemeinsame Villa zurückkehrt. Für Schumacher ist die Situation belastend. „Ich mag keine Krankenhäuser“, sagt er offen. „Wenn ich in Krankenhäusern war, war es entweder, weil ich mich selbst verletzt habe oder in der Familie irgendwas Schlimmeres war.“

Schumacher entspannt beim Thema Alter

Trotz seiner Bedenken unterstützt der 50-Jährige seinen Partner. „Wenn es dem Gegenüber so wichtig ist, dann macht man das gerne“, erklärt Schumacher. Gleichzeitig hoffe er jedoch, „dass man damit zufrieden ist. Und das nicht ewig Teil des Lebens ist, dass man ständig etwas hinterherrennt, was man nicht ändern kann. Nämlich das Älterwerden.“ Nach der Operation besucht Schumacher seinen Verlobten im Krankenhaus. 

Zwar wird das endgültige Ergebnis in der ersten Folge der Serie noch nicht gezeigt, der ehemalige Rennfahrer zieht aber bereits ein persönliches Fazit: „Ich muss ganz ehrlich sagen, ich mache das garantiert nicht.“ Über den Eingriff seines Partners sagt Schumacher außerdem: „Es war sehr mutig.“ Für sich selbst komme eine solche Operation jedoch nicht infrage. Lachend ergänzt er: „Jetzt weiß ich schon mal, was ich nicht machen werde.“

Ralf ist „fast perfekt“

Beide sprechen in der Doku auch anderweitig offen über ihre Beziehung. „Eine ausgeglichene, schöne Beziehung macht einen anderen Menschen aus dir“, erklärt Ralf. „Irgendwie ist alles harmonisch. Das kannte ich vorher so nicht. Das macht das Ganze so schön.“ Étienne beschreibt seinen Partner mit den Worten: „Er war nie kompliziert in unserer Beziehung“, und ergänzt lachend: „Du bist fast perfekt.“

Für die weiteren Hochzeitsvorbereitungen reiste das Paar auch nach Salzburg, wo Ralfs Sohn David Schumacher und dessen Ehefrau Vivi leben – dabei gab es unter anderem auch Debatten um das Outfit der Bräutigame: „Bei der Hochzeit werden 110 Leute sein. Jeder Zweite hat einen Navy-blauen Anzug an. Da findet man euch ja gar nicht mehr“. An seinen Vater gerichtet ergänzt er: „Ihr solltet schon ein bisschen im Mittelpunkt stehen“. Ralf reagiert gelassen: „Aus dem Alter bin ich raus.“ Sein Sohn kontert trocken: „Ist ja auch schon deine zweite Hochzeit.“ Da Sohnemann David am Hochzeitstag eigentlich möglicherweise ein Pre-Qualifying fahren muss, wird zudem darüber diskutiert, ob er kurz mit dem Helikopter zur Hochzeit einfliegen solle. „Wenn ich nicht kommen kann, wäre das schmerzhaft“, sagt er und ergänzt schelmisch: „Denn das ist hoffentlich die letzte Hochzeit von meinem Vater!“ 

Was geschieht mit dem Nachnamen?

Zudem kam die Frage nach dem zukünftigen Nachnamen auf. „Mein Name ist schon lang genug“, erklärt Étienne Bousquet-Cassagne. „Ein Doppelname kommt bei uns nicht infrage, das wird ja endlos!“, ergänzt Ralf Schumacher. Schließlich entscheidet der ehemalige Rennfahrer, welche Initialen in die Anzüge gestickt werden: ES und RS – für Étienne Schumacher und Ralf Schumacher. Ganz überzeugt wirkt Étienne davon zwar nicht, akzeptiert die Entscheidung aber zumindest für die Hochzeitsgarderobe. Ob sich die beiden später tatsächlich auf einen gemeinsamen Nachnamen einigen werden, bleibt erst einmal offen.

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