Direkt zum Inhalt
ESC-Trophäe in Scherben

ESC-Trophäe in Scherben Zerstrümerte Nemo aus Protest die gläserne Auszeichnung?

ms - 24.02.2026 - 13:00 Uhr
Loading audio player...

Nachdem Nemo (26) im Dezember letzten Jahres bereits aus Protest die Eurovision Song Contest-Trophäe von 2024 an die Europäische Rundfunkunion (EBU) zurückgeschickt hatte, kursieren nun Gerüchte, dass der Pokal stark beschädigt angekommen sei. Mehrere Schweizer Nachrichten berichten, die Trophäe sei nur in Toiletten-Papier gewickelt und vollständig zersplittert bei der EBU eingegangen, Nemo habe die Trophäe demnach bewusst zertrümmert. 

Protest gegen Israel-Teilnahme 

Klar ist, dass Nemo den Siegespokal deswegen zurückschickte, weil die EBU in einer Generalversammlung nach Befragung aller Teilnehmerländer entschieden hatte, Israel nicht vom ESC 2026 in Wien auszuschließen. Das Glasmikrofon, das traditionell dem Sieger überreicht wird, ist für seine Zerbrechlichkeit bekannt – es ist bereits mehrfach auch bei anderen Künstlern zerbrochen. Auch Nemo selbst hatte beim Sieg einen kleinen Unfall, weswegen das Original repariert werden musste. Die Fans online fragen sich nun, ob der nicht-binäre ESC-Star von 2024 die Trophäe absichtlich wutentbrannt zertrümmert hat oder nicht. 

EBU weicht Fragen aus

Auf Nachfrage nach dem Verbleib der Trophäe und den Gerüchten über das beschädigte Mikrophon gab die EBU indes nur eine ausweichende Antwort: „Wir bedauern, dass Nemo die Trophäe zurückgegeben hat, die er 2024 verdient gewonnen hat. Wir respektieren die tief empfundenen Ansichten von Nemo und er wird immer ein geschätzter Teil der Eurovision-Familie bleiben.“ 

Weitere Details zum Verbleib der Trophäe wurden nicht genannt. Auch Nemo stand für eine Stellungnahme auf Anfrage der Schweizer Presse bisher nicht zur Verfügung. Gerüchten zufolge könnte die EBU mit dem diesjährigen ESC in Wien auch eine neue, stabilere Trophäe vorstellen, die nach dem bereits vollzogenen Logo-Wechsel des Wettbewerbs ebenso angepasst wurde. Ob diese wirklich widerstandsfähiger ist, wird sich jedoch erst noch zeigen müssen.

Anzeige
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Zukunftspläne von Serg Shepard

Adultstar vor und hinter der Kamera

Der beliebte schwule Adult-Darsteller Serg Shepard will künftig auch hinter der Kamera arbeiten und gibt jüngeren Kollegen hilfreiche Tipps.
„A Friend of Dorothy“

Kurzfilm kostenlos auf YouTube

Der Oscar-nominierte Kurzfilm und Liebling der Community „A Friend of Dorothy“ mit Miriam Margolyes gibt es jetzt kostenlos auf YouTube.
Waters meets Murphy

Neues Serienprojekt von John Waters

Filmemacher Ryan Murphy ist erneut ein Clou gewonnen: Der schwule "Pope of Trash" John Waters spielt eine größere Rolle in "American Horror Story 13".
Fankrieg in Hollywood

Lily Collins spielt Audrey Hepburn

Krise unter Fans: "Emily in Paris"-Star Lily Collins wird Audrey Hepburn spielen, Ariana Grande geht leer aus. Die Fans sind erschüttert.
Hausführung bei Bill Kaulitz

Neue Einblicke ins Designhaus

Bill Kaulitz hat jetzt einem Design-Magazin Zugang zu seinem Haus in L.A. gewährt und verrät Details über sein Zuhause.
Kein Sex für MAGA-Männer?

Kein Gay-Date dank Donald Trump?

Schwule Trump-Anhänger sind aktuell empört, dass andere Schwule nicht mit ihnen Sex haben wollen und drohen nun mit einer Sammelklage.

Tom lässt die Puppen tanzen

Ex-Olympionike in der Sesamstraße

Wer hat da wohl mit wem geflirtet? Der britische Ex-Turmspringer Tom Daley war zu Gast bei Ernie und Bert in der Sesamstraße.
Der Meister von Heated Rivalry

Filmemacher Jacob Tierney

Filmemacher Jacob Tierney hat jetzt augenzwinkernd Stellung zu Vorwürfen bezogen, seine schwule Hit-Serie "Heated Rivalry" sei "unrealistisch".
Cat Missal ist lesbisch

„Tell Me Lies“-Star outet sich

„Tell Me Lies“-Schauspielerin Cat Missal hat frohgemut jetzt verkündet: "Ich bin lesbisch" und dabei direkt auch ihre Partnerin offiziell vorgestellt.