Deutscher ESC Vorentscheid Spannung vor Show am Wochenende in der ARD
Das Eurovision Song Contest-Fieber ist wieder da und wie jedes Jahr startet diese besondere Zeit im Jahr mit dem deutschen Vorentscheid – wer wird für Deutschland singen? Insgesamt neun Kandidaten und Kandidatinnen beziehungsweise Gruppen gehen ins Rennen. Die Liste der prominenten Gäste für die ARD-Show „Das deutsche Finale 2026“ am kommenden Samstag steht jetzt ebenso fest.
Bunte Promirunde
Wie der SWR mitteilte, werden unter anderem Paola Felix, Abor & Tynna, Carolin Kebekus, Hans Sigl sowie Michael Schulte in der Sendung erwartet. Schulte, der 2018 den deutschen Vorentscheid mit dem Titel „You Let Me Walk Alone“ gewann und beim Eurovision Song Contest in Lissabon Platz 4 erreichte, war erst vor wenigen Tagen auch Teil der österreichischen Fachjury beim Vorentscheid „Vienna Calling – Wer singt für Österreich“ – dort ging Cosmó als Sieger hervor.
Die Moderation der deutschen Show übernehmen routiniert Barbara Schöneberger und Hazel Brugger. Zusätzlich wird die Show vom schwulen ESC-Moderator Thorsten Schorn kommentiert. Bereits im Vorfeld berichtet Consi Zöller auf Instagram aus dem Studio. Im Rahmen der Show soll zudem auf sieben Jahrzehnte Wettbewerbsgeschichte zurückgeblickt werden. Begleitend entsteht die Dokumentation „70 Jahre ESC – Die Doku“, die dann am 11. Mai im Ersten ausgestrahlt werden soll.
Traum von einem ESC-Sieg
Thorsten Schorn äußerte sich im Vorfeld bereits zu seiner Rolle beim deutschen Finale:
„Der ESC ist der größte Live-Musik-Event der Welt. Absolut angemessen also, dass das deutsche Finale ebenso eine große Samstagabendshow ist… Die musikalische Vielfalt ist riesig und das Publikum hat am Ende in der Hand, mit welchem Beitrag wir uns im Mai präsentieren. Alle neun Acts haben das Zeug dazu. Ich bin jetzt sehr gespannt, wer sich das Ticket nach Wien sichert.“
Dabei träumt Schorn ein wenig bereits von einem Sieg beim ESC im Mai: „Der größte Hit wäre natürlich, wenn nach der Schweiz im letzten Jahr und Österreich jetzt, eines Tages auch Deutschland wieder den ESC als Gewinnerland ausrichten darf. Welche Ehre es ist, für Deutschland anzutreten, haben wir ja gerade erst bei den olympischen Winterspielen erlebt. Beim ESC gibt’s zwar keine Goldmedaille – dafür aber eine tolle Trophäe und jede Menge Glitter.“