Familienzuwachs bei Mitch Brown (36): Der ehemalige australische Footballprofi ist erneut Vater geworden. Gemeinsam mit seiner Partnerin Louisa Keck begrüßte der offen bisexuelle Sportler ein Kind. Die Geburt verlief allerdings nicht ohne Komplikationen. Nach 33 Stunden Wehen musste ein Notkaiserschnitt vorgenommen werden.
Das Wichtigste im Überblick
- Nachwuchs für Mitch Brown: Der ehemalige australische Footballprofi und seine Partnerin Louisa Keck haben ihr erstes gemeinsames Kind bekommen.
- Geburt nach 33 Stunden Wehen: Das Baby kam nach einem Notkaiserschnitt zur Welt und trägt den Namen Cosmo June Brown.
- Familie wächst: Brown hat aus seiner früheren Ehe bereits zwei Söhne, Bowie und Rudy. Beide durften ihr neues Halbgeschwisterchen kennenlernen.
- Historisches Coming-Out: Im August 2025 machte Brown als erster männlicher Spieler der Australian Football League (AFL) seine Bisexualität öffentlich.
- Engagement gegen Homophobie: Seit seinem Coming-Out setzt sich Brown für die Akzeptanz von LGBTIQ+-Menschen im Sport ein. Seine Kinder sollen ohne Angst vor Ausgrenzung aufwachsen können.
Erstes gemeinsames Kind
Die freudige Nachricht teilte Brown über Instagram mit. Dort veröffentlichte er mehrere Aufnahmen aus dem Krankenhaus, auf denen er gemeinsam mit seiner Partnerin und dem Neugeborenen zu sehen ist. Auch den Namen und die genaue Geburtszeit gab der ehemalige AFL-Spieler bekannt: Das Kind heißt Cosmo June Brown und wurde am 22. Oktober um 23.44 Uhr geboren. Für Brown und Keck ist es das erste gemeinsame Kind. Der frühere Footballspieler hat bereits zwei Söhne aus seiner Ehe mit seiner früheren Frau. In seinem Instagram-Beitrag richtete Brown besonders liebevolle Worte an Louisa Keck. Er würdigte die Anstrengungen seiner Partnerin während der langen Geburt und zeigte sich tief beeindruckt. „Ein Notkaiserschnitt nach 33 Stunden Wehen. Louisa Keck – wir sind einfach nur voller Bewunderung für dich.“
Die Fotos zeigen persönliche Momente der jungen Familie unmittelbar nach der Geburt. Neben Aufnahmen mit dem Neugeborenen teilte Brown auch Bilder seiner beiden älteren Kinder. Seine Söhne Bowie und Rudy lernten darauf ihr neues Halbgeschwisterchen kennen. Die Geburt markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Beziehung zwischen Brown und Keck. Das Paar ist seit etwas mehr als einem Jahr zusammen. Seine Partnerin, die er liebevoll „Lou“ nennt, spielt nach Browns öffentlichen Äußerungen eine bedeutende Rolle in seinem Leben. Bereits im März 2026 hatte er ihr anlässlich ihres Geburtstags eine persönliche Botschaft gewidmet. Darin bezeichnete er ihre bisherige gemeinsame Zeit als eine „wilde Fahrt“.
Historisches Outing
Mitch Brown wurde nicht nur durch seine sportliche Laufbahn bekannt. Im August 2025 sorgte er auch mit einer persönlichen Entscheidung für Aufmerksamkeit. Damals bekannte sich der ehemalige Profi öffentlich zu seiner Bisexualität. Damit schrieb er Geschichte: Brown war der erste männliche Spieler der Australian Football League, der sich öffentlich als bisexuell outete. Die AFL ist die bedeutendste professionelle Liga im Australian Rules Football, einer in Australien besonders populären Sportart. Das Coming-Out des langjährigen Spielers hatte deshalb eine besondere Bedeutung für die Sichtbarkeit homosexueller und bisexueller Menschen im australischen Männer-Profisport. Louisa Keck unterstützte Brown seit diesem Schritt. Auch während seines anschließenden Engagements für LGBTIQ+-Rechte stand sie an seiner Seite.
Engagement für die Community
Brown nutzt seine Bekanntheit seither, um über sexuelle Vielfalt und Diskriminierung im Sport zu sprechen. Anfang 2026 wurde er für dieses Engagement ausgezeichnet und als führende Persönlichkeit in der Kategorie „Sport“ geehrt. In einem Interview sprach Brown auch darüber, warum er sich schließlich entschlossen hatte, seine Bisexualität öffentlich zu machen. Eine wichtige Rolle spielten dabei mehrere homophobe Vorfälle, die er während der vergangenen Saison auf dem Spielfeld beobachtet hatte. Diese Erlebnisse hätten bei ihm einen entscheidenden Moment ausgelöst, den er mit den Worten „Scheiß drauf“ beschrieb. Brown wollte seine sexuelle Orientierung nicht länger verbergen und entschied sich, selbst an die Öffentlichkeit zu gehen. Dafür wandte er sich direkt an einen Journalisten. Seine Nachricht fiel bewusst unkompliziert aus: „Hey, ich bin Mitch. Ich habe zehn Jahre lang AFL gespielt und bin bisexuell.“
Einsatz für liberale Gesellschaft
Seither engagiert er sich dafür, dass homosexuelle Menschen im Sport sichtbarer werden und ihre sexuelle Orientierung nicht aus Angst vor Ablehnung verbergen müssen. Dabei spricht Brown auch immer wieder über die Auswirkungen von Homophobie und darüber, wie wichtig ein respektvoller Umgang innerhalb von Mannschaften und Sportvereinen ist. Neben seinem Engagement für LGBTIQ+-Rechte ist für Brown vor allem seine Familie von großer Bedeutung. Der frühere Footballprofi hat wiederholt deutlich gemacht, dass er sich für seine Kinder eine Gesellschaft wünscht, in der Menschen unabhängig von ihrer Identität akzeptiert werden. „Ich möchte einfach, dass die Jungs in einer Welt aufwachsen, in der sie so sein können, wie sie wirklich sind, und das Gefühl haben, dazuzugehören und akzeptiert zu werden – ganz gleich, wer sie sind.“ Mit der Geburt von Cosmo June Brown ist seine Familie nun weiter gewachsen.