Ruhr Museum Essen Spektakuläre Reise in die Vergangenheit
Mit der Sonderausstellung „überLeben in der Eiszeit“ beteiligt sich das Ruhr Museum an der ersten Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalens. Vom 20. April 2026 bis zum 10. Januar 2027 lädt das Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zu einer Zeitreise durch 2,6 Millionen Jahre Erdgeschichte ein.
Mehr als 350 Exponate vermitteln einen Einblick in die Lebenswelten der Eiszeit. Zu den Höhepunkten zählen der Mammutschädel von Haltern, lebensgroße Rekonstruktionen eiszeitlicher Tiere sowie seltene Zeugnisse der damaligen Pflanzenwelt. Ergänzt wird die Präsentation durch multimediale Inszenierungen und wissenschaftlich fundierte Animationen, die die Landschaften Nordrhein-Westfalens während Kalt- und Warmzeiten lebendig werden lassen. Die Ausstellung gliedert sich in die Themenbereiche Landschaft, Pflanzenwelt, Tierwelt, Menschen und Klima. Sie zeigt, wie sich Tiere, Pflanzen und Menschen an extreme Umweltbedingungen anpassten, welche Arten verschwanden und welche Überlebensstrategien erfolgreich waren. Gleichzeitig schlägt die Schau eine Brücke zur Gegenwart und thematisiert die Folgen des heutigen, vom Menschen verursachten Klimawandels.
„überLeben in der Eiszeit“ ist der erste Teil einer landesweiten Ausstellungsreihe, die an drei Standorten die Entwicklung des Lebens in Nordrhein-Westfalen beleuchtet. Neben Essen beteiligen sich das LWL-Museum für Naturkunde in Münster und das Lippische Landesmuseum Detmold. Die Ausstellung verbindet aktuelle Forschungsergebnisse mit eindrucksvollen Originalfunden und macht deutlich, wie eng die Geschichte des Lebens mit Veränderungen des Klimas verknüpft ist
Bis 10.01.2027, Ruhr Museum, UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen