Kunsthafen Rhenania First Class Experience
First Class Experience zeigt eine autofiktionale Solo Performance, die gesellschaftliche Ungleichheiten körperlich erfahrbar macht. Im Mittelpunkt steht eine Künstlerin, die mit Tanz, Schauspiel und filmischen Interviews den Einfluss von Klassismus auf Körper und Identität untersucht. Was im Kunsthafen Rhenania passiert, wirkt unmittelbar und schonungslos.
Die Inszenierung arbeitet mit abstrakten Ballettbewegungen, Alltagsgesten und traumartigen Filmsequenzen. Sie thematisiert Missstände im Bildungssystem sowie Fragen der Zugehörigkeit. Expertinnen und Experten aus der freien Szene loben die radikale Ehrlichkeit des Stücks und betonen seine Relevanz für aktuelle kulturpolitische Debatten. „Klassismus sitzt in Gesten, Blicken und Haltungen und prägt Generationen“, heißt es in einem der Interviews.
Die Premiere lädt dazu ein, soziale Strukturen neu zu betrachten und eigene Privilegien zu reflektieren.
22.–24. Januar 2026, Kunsthafen Rhenania, Köln