Für Vielfalt, Respekt und gleiche Rechte Die Kölner VHS setzt Zeichen zum ColognePride 2026
Vielfalt sichtbar machen, Diskriminierung abbauen und Räume für Dialog schaffen: Die Kölner VHS begleitet den ColognePride 2026 mit einem vielseitigen Programm aus Theater, Workshops, Gesprächen und Kulturveranstaltungen. Queere Themen und die Belange unterschiedlicher Communitys sind dabei fester Bestandteil des Programms – nicht nur während des Pride-Monats, sondern das ganze Jahr über.
Gemeinsam mit Initiativen, Aktivist*innen und Akteur*innen aus Köln setzt sich die Kölner VHS für gesellschaftliche Teilhabe, Information und menschenrechtliche Bildung ein. Vorträge, Podien und Workshops schaffen Raum für Austausch, Begegnung und Perspektivenvielfalt.
Queere Bildung und gesellschaftlicher Dialog in Köln
Die Kölner VHS versteht gesellschaftspolitische Bildung als wichtigen Beitrag zu einer offenen und demokratischen Stadtgesellschaft. Veranstaltungen zu geschlechtlicher Vielfalt, sexueller Identität und queerer Geschichte gehören deshalb selbstverständlich zum Programm.
Cheryl Dowtin, Aktivistin und Dozentin in der politischen Bildung bei Cologne Pride e. V., betont die Bedeutung solcher Räume für Austausch und Solidarität:
„Die gesellschaftspolitische Arbeit der Kölner VHS ist so wichtig für die unterschiedlichen Communitys in der Stadt. Hier können sie zusammenfinden, sich verständigen und sich für menschenrechtliche Positionierungen verbünden. Das ist es, was unsere wehrhafte Demokratie gerade so sehr braucht.“
ColognePride 2026: Veranstaltungen, Workshops und Kultur
Rund um den ColognePride lädt die Kölner VHS zu zahlreichen Veranstaltungen ein, die queere Perspektiven sichtbar machen und Begegnungen fördern.
Den Auftakt macht das Theater Regenbogen mit der Produktion „Zeitlose Talente – Zwischen-t-räume“. In 25 autobiografischen Szenen erzählen Menschen jenseits der 60 von Identität, Queerness und persönlichen Erfahrungen in einer heteronormativen Gesellschaft – humorvoll, musikalisch und eindrücklich.
Auch historische und internationale Perspektiven stehen im Fokus: Der Workshop „My Queer Ancestors: LGBTQ-Identitäten in vorkolonialen Zeiten in Südamerika“ lädt dazu ein, queere und nicht-binäre Vielfalt aus Sicht indigener südamerikanischer Kulturen kennenzulernen – begleitet von Musik, Gesang und gemeinsamer Bewegung.
Literarisch-musikalisch wird es bei „60/40 – Anne Bax liest und Anika Auweiler singt“, einem humorvollen Abendprogramm zum ColognePride.
Austausch, Orientierung und Unterstützung
Neben Kulturveranstaltungen bietet die Kölner VHS auch Räume für Information, Reflexion und Unterstützung im Alltag.
Der Abend „Geschlechtliche Vielfalt – Informationen und Austausch für Eltern“ richtet sich an Eltern und Angehörige, die sich informieren und austauschen möchten.
Der Workshop „Coming-out verstehen, sich selbst stärken und/oder andere besser verstehen und begleiten“ unterstützt Menschen aus dem LSBTIQ+-Spektrum ebenso wie Personen, die sich im Kontext sexueller Identität orientieren möchten. Der Kurs vermittelt Wissen, schafft Entlastung und ermöglicht Reflexion – respektvoll, professionell und ohne Druck zur persönlichen Offenlegung.
Vielfalt das ganze Jahr sichtbar machen
Die Veranstaltungen rund um den ColognePride sind Teil eines umfangreichen Programms zu Vielfalt, Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Kölner VHS schafft damit Räume für Begegnung, Bildung und gegenseitiges Verständnis – in Köln und darüber hinaus.
Weitere Veranstaltungen und Informationen zu queeren Themen und Vielfalt gibt es auf der Website koelner-vhs.de
