Mike Pences Kaninchen Eine Hommage an einen ungewöhnlichen LGBTI*-Verbündeten
Marlon Bundo, das schwarzweiße Kaninchen der Familie Pence, das vor einigen Jahren ein unverhoffter Verbündeter der LGBTI*-Community wurde, hoppelt jetzt über die Regenbogenwiese.
Ein Kaninchen als Hauptcharakter
Bundo war der Hauptcharakter gleich zweier Bücher: Zuerst das Bilderbuch „Marlon Bundo’s Day in the Life of the Vice President“, das Pences Tochter Charlotte Pence Bond schrieb und das von der damaligen Second Lady Karen Pence illustriert wurde. Damals wurde Bundo als BOTUS (Bunny of the United States) bekannt. Und dann eine Parodie, die 2018 als Reaktion auf die LGBTI*-feindlichen Äußerungen des damaligen Vize-Präsidenten von Late-Night-TV-Show-Moderator John Oliver veröffentlicht wurde: In „A Day in the Life of Marlon Bundo“ erzählt davon, wie Bundo sich in ein anderes männliches Kaninchen verliebt. Ihre Liebe wird aber von einer homophoben Stinkwanze überschattet, die Mike Pence unheimlich ähnlich sieht.
Spenden für LGBTI*-Organisation
Die Parodie verkaufte sich laut PinkNews seit Bundos Tod mehr als 180.000 Mal – und überbot damit das Kinderbuch um Längen. Alle Einnahmen wurden an das Trevor Project gespendet. Pences Tochter erklärte der Denver Post: „Letzten Endes ist es eine gute Sache, wenn wir Bücher haben, die Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen, vor allem wenn sie von Kaninchen und Marlon handeln.“ Auch sie habe das Buch gekauft.