Die sportpolitische Sprecherin der FDP, Britta Dassler, nannte es „beschämend, wie untätig die Bundesregierung ist, um Homo-, Bi- und Transphobie im Sport entgegenzutreten, und wie wenig Kenntnisse sie über dieses Problem hat“.
Auf eine Anfrage von ihr und ihrem Parteikollegen Jens Brandenburg an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, welche Projekte und Kampagnen im Kampf gegen Homo- und Transphobie im Sport aus Bundesmitteln finanziert würden, erhielten sie als Antwort: keine.
Die Bundesregierung habe den Handlungsbedarf offenbar nicht erkannt, sie verstecke sich hinter Prüfaufträgen, kritisiert Brandenburg, schreibt das Magazin Mannschaft. Die Regierung ruhe sich darauf aus, dass das Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz die Magnus Hirschfeld Stiftung fördere, deren Zweck es unter anderem ist, einer gesellschaftlichen Diskriminierung von LGBTIQs* entgegenzuwirken, kritisiert Brandenburg. „Die FDP werde nicht lockerlassen, bis die Ausgrenzung im Sport der Vergangenheit angehört.“
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