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Neustart im Wonnemonat Gartenarbeit im Mai

Von kk - 01.05.2021 - 09:00 Uhr
Neustart im Wonnemonat // © AlexRaths
Foto: Neustart im Wonnemonat // © AlexRaths
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Im Wonnemonat Mai explodiert die Blütenpracht geradezu und was nun im heimischen Garten zu tun ist, damit die Pflanzen weiterhin prächtig gedeihen, erklären wir hier:

Alles neu macht der Mai

Gemäß diesem Motto sollte man auch seine Gartenarbeit gestalten, denn nun gilt es, Neues auszusäen oder anzupflanzen. Dies gilt nicht nur für Blumen, sondern auch für Nutzpflanzen, die man in diesem Monat ins Freiland setzen kann. Auch Temperatur empfindliche Paprika kann man jetzt beispielsweise endlich in die „Freiheit“ des Gartens entlassen oder auch vorgekaufte Tomaten ins Beet umsetzen. Aber auch Blumen und Balkonpflanzen können nun endlich aus ihrem Überwinterungsquartier befreit und wieder nach draußen gebracht werden.

Als Stichpunkt sowie Startschuss für diese Arbeiten im Freiland gelten übrigens die so genannten Eisheiligen, die ca. vom 11. Bis 15. Mai das Ende der kalten Frostnächte symbolisieren und den Beginn der Gartensaison. Die Bauernregel ist aber nicht starr an diese Tage gebunden, denn auch danach kann es nochmal nachts sehr kalt werden und empfindliche Pflanzen sollten dann mit Folien oder Vliesen geschützt werden.

Aussaaten ins Freiland

Im Mai kann man nach dem langen Wintern endlich direkt in die Gartenbeete aussäen, das Vorziehen auf der Fensterbank ist nun meistens nicht mehr notwendig: Nun ist also die Zeit, schmackhafte Salate oder gesundes Gemüse zu pflanzen, das man dann zum nächsten sommerlichen Grillabend verputzen kann. Die Auswahl ist dabei groß und dem eigenen Geschmack überlassen, aber nun kann man unter anderen dies ins Freiland säen: Möhren, Rettich, Zucchini, Kopfsalat, Mangold oder Kräuter wie Dill, Majoran und Koriander. Vorgezogenes wie Knollensellerie, Blumenkohl oder Brokkoli kann im Mai auch endlich in die „Freiheit entlassen“ werden.

Routinearbeiten für Mai

Aber auch abseits der neuen Tätigkeiten gibt es im Mai immer etwas im Garten zu tun und so sollte man folgende Routinearbeiten nicht vernachlässigen: Damit die ersten gepflanzten Schützlinge auch gut gedeihen, sollte man mit dem regelmäßigen Gießen beginnen. Auch der Rasen sollte nun ins Visier genommen werden und etwa um ein Drittel gekürzt werden. Zudem ist auch das lästige Mähen wieder angesagt, alle drei bis sieben Tage ist dies sinnvoll, damit die Gräser aus der Basis austreiben können. Schneidet man zu selten und zu tief, wird sich Unkraut breitmachen, das man im Mai auch hervorragend an der Wurzel bekämpfen kann: Etappenweises Jäten sowie Mulchen ist nun angesagt. Aber Unkraut kann auch nützlich sein und sogar essbar, so dass man sich zum Beispiel mit hübschem Löwenzahn – der reich an Vitamin A ist – oder beruhigendem Wiesen-Bärenklau, der hervorragend in Pasta-Saucen schmeckt, durchaus arrangieren könnte.
 

Gießkanne und Harke sind wichtige Tools im Mai // © levers2007

Blühende Pracht vorbereiten

Damit alles im Ziergarten schnell und schön blühen kann, ist jetzt die Zeit eine Blumenwiese anzulegen: Dazu eine Fläche im Garten umgraben, grobe Erdklumpen per Kultivator umgraben und eine Fläche mit der Harke einebnen, so dass letztendlich ein feinkrümeliges Saatbeet entsteht. Darin kann man nun unterschiedlichste Samen per Packungsanleitung aussäen, leicht einharken und bis zum Keinem gleichmäßig feucht halten. Eine solche Blumenwiese ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern bieten Insekten und Bienen reichlich Nahrung. Darüber hinaus ist der Mai auch der perfekte Zeitpunkt, um Blühpflanzen auszuschneiden. Bei Rhododendron und Flieder sollte man alte Blütenstände ausbrechen und zurückschneiden. Verwelkte Rispen dabei am besten über dem nächsten Seitentrieb abschneiden. Alle paar Jahre sollte man diesen kräftigen Rückschnitt auf jeden Fall vornehmen, da die Sträucher sonst „blühfaul“ werden.

Das besondere Extra: Seerosen

Sollte man zu den Glücklichen zählen, die einen Gartenteich besitzen, ist der Mai ideal um nun Seerosen zu pflanzen: Diese wunderschönen Blumen werden mittels spezieller Pflanzkörbe mit Seerosenerde auf die jeweils richtige Wassertiefe abgesenkt. Und nun heißt es abwarten bis sie ihre zarte pinken Blüte zeigen und man selbst dazu endlich entspannt im Garten einen Rosé trinken kann!

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