Direkt zum Inhalt

Ich bin ein Star... Raus, bevor es überhaupt losging

Von id - 12.01.2021 - 00:00 Uhr
Sam Dylan // © TVNOW/Stefan Gregorowius
Foto: Sam Dylan // © TVNOW/Stefan Gregorowius
ANZEIGE
Loading audio player...

Sowas gab es wohl auch noch nicht. Bevor die Show zum Dschungelcamp am kommenden Freitag (15.01., 22:15 Uhr) überhaupt gestartet ist, wurde jetzt bereits die erste Kandidatin rausgeworfen. Und dieses nicht von den Zuschauer*innen, sondern von RTL höchstpersönlich. Es handelt sich dabei um die Berliner Drag Nina Queer. Das diese Kandidatenwahl nicht unumstritten war, zeigte sich ziemlich schnell nach der Veröffentlichung der Teilnehmer*innen für „Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“.  Diverse Äußerungen von ihr in verschiedenen Plattformen waren nicht provokant, sondern einfach nur rassistisch und beleidigend.

In den letzten Jahren hatte sie sich durch einige Äußerungen immer wieder Rassismus-Vorwürfen stellen müssen und sich selbst als "Hitler-Transe" bezeichnet. Laut Stellungnahme von RTL bietet der Sender dieser Haltung keine Bühne und nimmt sie kurz vor dem Start der neuen Liveshow von der Kandidatenliste. Die Entscheidung seitens RTL wurde von vielen begrüßt, darunter Dschungelkönigin Désirée Nick, Polit-Drag Gloria Viagra oder „Queen of Drags“-Teilnehmerin Aria Addams.

Sicher wollte sich RTL aber auch nicht schon wieder einen neuen Super-Gau erlauben, da der Sender ja bereits mit Xavier Naidoo und jüngst Michael Wendler so ziemlich danebengegriffen hatte.

Ersatz war allerdings schnell gefunden und so rückt nun Sam Dylan (29) nach. Moment mal… Sam? Da klingelt sicher bei einigen was. Genau, er war nämlich – genauso wie Lars Tönsfeuerborn – Kandidat der ersten Staffel von Prince Charming.  Hier war für ihn aber bereits nach Folge vier Schluss, denn er packte damals freiwillig seine Koffer.

2020 nahm er u.a. bei „Kampf der Reality-Stars" und „Promi Boxen" teil. Mit seinem Freund Rafi Rachek, welcher ebenfalls Realityshow“ erprobt ist (u.a. „Bachelor in Paradise“) ist der Influencer auch immer mal wieder Thema bei Oliver Pochers „Bildschirmkontrolle“. Es bleibt also weiterhin spannend.

Anzeige

Auch Interessant

Sorge um queere Sichtbarkeit

Pride-Teams wollen Kräfte bündeln

Mehr als 100 CSD-Veranstalter trafen sich in Recklinghausen. Sie warnen vor Anfeindungen und wollen sich bundesweit stärker unterstützen.
Kreativer Widerstand

Zehnkämpfer zeigt Haut aus Protest

Frauenfeindliche sexistische Witze von US-Comedian Shane Gillis sorgen aktuell für viel Empörung. Zehnkämpfer Chase Lathrop antwortet kreativ und sexy
Geheimnisse bei Heated Rivalry

Jacob Tierney erklärt Serienerfolg

Ein neues Buch zeigt, wie „Heated Rivalry“ entstand, welche Szenen gestrichen wurden und was die zweite Staffel vorbereitet.
Rob Jetten wird Vater

Premier erwartet erstes Kind

Niederlands Premierminister Rob Jetten und sein Partner Nicolás Keenan erwarten im Frühjahr 2027 ihr erstes Kind durch eine Leihmutter.
Neue Pornogesetze in England

Verbot von Fetisch-Darstellungen

Großbritannien verschärft das Pornografie-Strafrecht: Ab November werden bestimmte sexuelle Darstellungen im Bereich Fetisch und Rollenspiele verboten
Regenbogen spaltet Amsterdam

Streit um queere Sichtbarkeit

Ein geplanter Regenbogenweg in Amsterdam sorgt für Streit. Während Initiatoren ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen wollen, protestieren Anwohner.
Keine PrEP in der Schweiz?

Ende der Kassenleistung 2027

In der Schweiz ist die Kostenübernahme für die HIV-Schutzpille PrEP nur bis Ende 2026 gesichert. LGBTIQ+-Verbände warnen vor Rückschritten.
Regenbogen-Steine für alle

Dragqueen rettet LGBTIQ+-Symbol

Nach dem Abriss eines Regenbogen-Zebrastreifens in Miami Beach verkauft eine Dragqueen dessen Pflastersteine nun für den guten Zweck.
Razzia in queerem Zentrum

Protest nach Einsatz in Berlin

Eine Polizeidurchsuchung im queeren Zentrum Casa Kuà in Berlin-Kreuzberg löst Proteste aus. Die Linke kritisiert den Einsatz scharf.