Direkt zum Inhalt

Konversiontstherapie Opfer teilen ihre Geschichten auf TikTok

Von co - 19.08.2020 - 14:00 Uhr
Opfer sprechen über TikTok über Erlebnisse
Foto: (c) Anatoliy Sizov
ANZEIGE
Loading audio player...

Als Mike Dorn 15 Jahre alt war und sich seinen Eltern gegenüber outete, schickten diese ihn für drei Monate in ein christlichen Camp in Kalifornien. Das Trauma, das Dorn dort erlitt, kam während dem Lockdown wieder zum Vorschein. Der heute 30-Jährige entschied sich dazu, auf TikTok über seine Erlebnisse zu sprechen. Heute ist er ein Ansprechpartner für andere Opfer und für junge Menschen, die sich vor einer solchen Behandlung fürchten.

Shannon Minter vom U.S. National Center for Lesbian Rights bekommt laut der Thomson Reuters Foundation jährlich nur zwei oder drei Hilfsanfragen: Für Opfer von Konversionstherapien sei es schwer, um Hilfe zu bitten. Dagegen gäbe es noch immer so viele Eltern, die nicht wollen, dass ihre Kinder homosexuell oder transgender aufwachsen. Laut dem Williams Institute wurden 81 Prozent der US-Opfer von religiösen Führern „therapiert“ und nur 31 Prozent von Gesundheitsdienstleistern. Doch das Verbot in den USA gilt nur für Letztere.

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

Frankfurter Allgemeine ZeitungKinderschutz: Ungarn reformiert LGBTQ-GesetzDER SPIEGELUngarn ändert umstrittenes Anti-LGBTQ-GesetzDie PresseRegierung reformiert „Kinderschutzgesetz“: In Ungarn dürfen Schwule und Lesben wieder Teil der Lebensrealität seinDER STANDARDUngarns Parlament reformiert umstrittenes LGBTQ-GesetzAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Sollte die geplante automatische Weitergabe sensibler Daten in Baden-Württemberg verhindert werden?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Andrew Scott im Aids-Drama

Erster Trailer zum Oscar-Kandidaten

Andrew Scott spielt in „Elsinore“ den Schauspieler Ian Charleson, der trotz seiner HIV-Erkrankung als Hamlet gefeiert wurde und 1990 an Aids starb.
Jugendhaft für Grindr-Räuber

Schwule Männer brutal überfallen

Ein 18-Jähriger muss nach brutalen Überfällen auf schwule Grindr-Nutzer in Berlin jetzt sechs Jahre in Jugendhaft.
Queere Schüler besser schützen

Prien fordert Schutz vor Missbrauch

Sexualisierte Gewalt bedroht insbesondere auch queere Schüler. Bundesministerin Karin Prien fordert nun verbindliche Schutzkonzepte an allen Schulen.
Ungarn kippt LGBTIQ+-Verbote

Aus für Anti-Homosexuellen-Gesetz

Ungarns Parlament hebt zentrale LGBTIQ+-Beschränkungen aus der Ära Orban auf. Die Entscheidung folgt auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
Schwule Liebe in Avatar-Welt

Schwules Paar begeistert Fans

„Avatar: Seven Havens“ zeigt mit Jae und Datu ein schwules Paar. Die Fans feiern die Liebesszene, während Paramount+ zwei weitere Staffeln bestätigt.
Festnahmen in Indien

Neun Verdächtige nach Mord

Nach dem Mord an dem schwulen Influencer Mad Sandhu in Indien wurden neun Männer festgenommen. Die Polizei vermutet Homophobie und Bandenkriminalität.
Missbrauchsverdacht in Italien

Hausarrest für prominenten Priester

Ein italienischer Priester steht wegen mutmaßlicher sexueller Gewalt gegen einen 20-Jährigen unter Hausarrest. Die Kirche war offenbar vorgewarnt.
Brutaler Angriff in Frankreich

Homophobe Gewalt erschüttert Paris

Nach dem Pariser Pride wurde ein LGBTIQ+-Aktivist brutal zusammengeschlagen. Menschenrechtsorganisationen fordern besseren Schutz vor Hassgewalt.
Kritik von Human Rights Watch

Olympische Jugendspiele im Senegal

Vor den Olympischen Jugendspielen gerät Senegal wegen der Verfolgung queerer Menschen unter Druck. Menschenrechtler fordern ein Ende der Repressionen.