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„Blut ist Blut“ Zahlreiche Erst-Spender in den USA durch Lockerungen

Von co - 28.07.2020 - 13:00 Uhr
Zahlreiche Erst-Spender in den USA durch Lockerungen
Foto: © Renphoto
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Erst vor einigen Monaten wurde in den USA eine Lockerung der Blutspenderegelung beschlossen. Jetzt müssen Männer, die Sex mit Männern haben nur noch drei Monate lang sexuell abstinent bleiben. Hier sorgte die Blutknappheit während der Corona-Krise für eine rasche Entwicklung. Seither spenden viele Schwule zum ersten Mal in ihrem Leben Blut und Plasma.

„Blut ist Blut“, so Geschäftsführer Jan Laub vom Blutspende-Institut in Oklahoma zu Fox23. „Sobald das Blut aller Spender auf Krankheitsfreiheit getestet wurde, kann man nicht mehr sagen, welche Blutspende von wem stammt.“

Die Organisation Oklahomans for Equality veranstaltete ihre ersten Blutspende-Aktionen seit Jahrzehnten: „Für viele Menschen, mich eingeschlossen, war es sehr emotional, denn wir haben die Fähigkeit zu geben und so lange hat man uns nur gesagt: Nein, wir sind nicht gut genug“, so Geschäftsführer Toby Jenkins, der zum ersten Mal seit 23 Jahren Blut spenden durfte. Doch manche Männer wurden abgewiesen, weil sie PrEP einnehmen, aber nicht HIV-positiv sind – Jenkins möchte herausfinden, warum.

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