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Verzögerter Fortschritt Boris Johnson will Konversionstherapie verbieten

Von co - 21.07.2020 - 14:00 Uhr
Boris Johnson will Konversionstherapie verbieten
Foto: © instagram.com/borisjohnsonuk
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Der englische Premierminister Boris Johnson findet: „Was die Sache mit der Konversionstherapie für Homosexuelle anbelangt, so finde ich das absolut verabscheuungswürdig“. Solche Pseudo-Behandlungen hätten „keinen Platz in einer zivilisierten Gesellschaft, und […] in diesem Land“. Momentan werde gerade eine Studie dazu durchgeführt. Wenn deren Ergebnisse vorliegen, möchte man Pläne schmieden, um die „Therapie“ abzuschaffen.

Die Wohltätigkeitsorganisation Gendered Intelligence, die sich um eine bessere Lebensqualität für Trans-Personen bemüht, hofft, dass der Premierminister mit der „homosexuellen Konversionstherapie“ diese Art von Pseudo-Therapie für alle LGBTI*-Personen strafbar machen will: „Wir müssen sicherstellen, dass wir die Trans-Konversionstherapie nicht durch die Hintertür zulassen.“

Johnsons Ankündigung kam zwei Jahre nachdem die großbritannische Regierung bereits im Rahmen des Plans zur Gleichstellung von LGBTI* versprach, die Konversionstherapie zu verbieten. Darauf wies laut der BBC auch die Liberal-Demokratin Layla Moran hin: Was man jetzt brauche, sei eine rasche Reaktion der Regierung, um diese „veraltete und schädliche Praxis“ endgültig zu beenden.

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