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Mord durch Transphobie Tragödie führt zu neuem Gesetz

Von co - 03.07.2020 - 11:44 Uhr
Neues Gesetz in den Usa
Foto: (c) serts
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Nikki Kuhnhausen wusste schon von klein auf, dass sie transgender ist. Obwohl ihre Eltern sich früh trennten, unterstützten beide ihre Entscheidung. Ihre Mutter Lisa Woods half ihr, die Stärke zu finden, um anderen jungen Menschen Mut zu machen. Im Juni 2019 meldete Woods ihre Tochter als vermisst. Nach sechs Monaten der Suche fand schließlich ein Wanderer ihre Leiche in einem Waldstück um Larch Mountain. Zehn Tage später verhaftete die Polizei den 25-jährigen David Bogdanov. Dieser soll sich mit Kuhnhausen zu einem Sex-Date verabredet haben. Als er deren Trans-Identität herausfand, soll er die Jugendliche aus Wut erwürgt haben.

Bogdanov gab laut The Advocate zwar das Treffen zu, aber nicht den Mord. Viele fürchteten, dass Bagdanovs Verteidiger eine „Panikreaktion“ seinerseits vorschieben würden und damit Kuhnhausens LGBTI*-Identität die Schuld an ihrem eigenen Mord geben würden. Im Juni trat in Washington jedoch das „Nikki Kuhnhausen Gesetz“ in Kraft, das eine solche Verteidigung ausschließt. Die Verhandlung beginnt am 6. Juli.

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