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Fünf Dinge Fünf Typen von Menschen in der Isolation

km - 19.04.2020 - 18:00 Uhr
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Corona verändert die Welt und die Wirtschaft, sowie Tagesabläufe, aber eben auch den Menschen selbst. Was ein paar Tage oder Wochen in der Isolation mit einigen Menschen macht, hat SCHWULISSIMO hier für Euch zusammengetragen.

Der plötzliche Fitnessinfluencer:
Home-Office ist schon schlimm genug, aber dann kommen diese leidenschaftlichen Sportler mit Home-Workouts wie Pilze aus dem Boden. Mit ihren motivierenden Ansprachen wollen sie einen dazu bringen Euren Körper in Form zu bringen #NoExcuses! Klar könnte man jetzt gut an seinem Körper arbeiten, aber andererseits habe ich jetzt auch mehr Zeit zum Kochen und Essen und die ganzen Serien und Filme auf Netflix schauen sich ja auch nicht von selbst. Liebe Fitnessinfluencer:  ich war schon faul, als ich keine Zeit für Sport hatte und ich bin es noch immer. Da kann auch Corona nichts dran rütteln.

Der Geile:
Für ihn birgt die Isolation ‚harte‘ Zeiten, denn auch mit einem kolossalen Gemächt ist der Abstand von 1,5 Metern beim Sex unmöglich. So schreibt er aus Verzweiflung alten Kontakten und Bettgeschichten und rutscht in so einige DMs auf Instagram. Er ist ängstlich, verunsichert und völlig untervögelt. Selbst der kleine Trost des gratis Premium-Contents auf YouPorn kann sein Verlangen nicht stillen. Gute Nachricht aber für Menschen, die aufgrund ihres Erscheinungsbildes weniger Sex haben – nach der Krise sind auch wir, ich meine ihr der Hit.

Der Gereizte:
Diese Form kann durchaus aus dem Geilen entstehen. Diese Person ist 24/7 geladen. Gefangen in den eigenen vier Wänden, sorgt der Lagerkoller für eine solide miese Grundlaune. Wenn das Internet dann mal zwei Minuten länger braucht als sonst, fliegt gerne Mal eine Tatstatur oder ein Handy durch die Wohnung. #Social-Distance fällt ihm nicht schwer, denn er hasst inzwischen Menschen und Menschen meiden ihn deswegen. Gefährlich wird es ohne Internet und nur einer Mahlzeit am Tag, dann könnten diese Menschen noch vor Corona unser Ende bedeuten.

Der Hausmann:
Endlich hat man Zeit, um ausgiebig zu kochen und seine Räumlichkeiten auf Vordermann zu bringen, auch kleine Reparaturen werden in Angriff genommen, vielleicht gestaltet man auch gleich die ganze Wohnung um. Der Hausmann blüht wie der Frühling auf. Das können nicht nur alteingesessene Hausmänner sein, nein auch solche, die nie gekocht haben finden plötzlich Gefallen daran. Er hat endlich die Zeit und Ruhe, die er immer brauchte und ist auf merkwürdige Art und Weise dankbar für Corona.

Der Vornehmer:
So viel Zeit, da kann man doch tanzen lernen, endlich meditieren, mehr Sport machen, kochen lernen, einen YouTube-Kanal starten, ein Buch lesen, sich mit sich selbst auseinandersetzen, einen Frühjahrsputz veranstalten, eine neue Sprache lernen und jeden Tag mit den Großeltern telefonieren. Der Vornehmer hat große Pläne und endlich die Zeit diese alle umzusetzen. Nach der Isolation wird er der durchtrainierte, belesene und meditierende Superkoch sein, welcher tänzelnd einen YouTube-Kanal in vier verschiedenen Sprachen führt und diese Videos zeigen immer eine aufgeräumte Wohnung im Hintergrund. Nun, so der Plan. Aber um ehrlich zu sein, schafft er es nicht einmal seine Großeltern anzurufen. (km)

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