Der in den Medien als „Modou“ bekannte 19-jährige Homosexuelle aus dem westafrikanischen Gambia ersuchte die Niederlande vor drei Jahren um Asyl. Noch immer lebt er in Todesangst davor, in sein Heimatland zurückzumüssen.
In einem Interview mit Gay Star News erzählte Modou, er habe große Angst vor seinen Eltern gehabt und daher nie vorgehabt, sich zu outen. Im Alter von 15 Jahren wurde er jedoch mit einem anderen Jungen erwischt. Daraufhin konnte Modou nicht mehr lügen: Er hoffe, seine Eltern könnten ihn trotzdem akzeptieren. Stattdessen informierten sie die Polizei über seine illegale Neigung. Sein Vater sperrte Modou ein und schnitt ihm das rechte Ohrläppchen ab, um ihn als „Abscheulichkeit“ zu brandmarken. Nach der Tat erfuhr Modou weder ärztliche Betreuung, noch bekam er Schmerzmittel. Einige Monate später konnte Modou ins niederländische Leiden zu seinem muslimischen Onkel fliehen, dem er seine sexuelle Orientierung weiterhin verschweigt.
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