Laut dem Online-Magazin Metro wurde ein transsexueller Teenager im Juni 2018 an einem Ausgehabend im belgischen Antwerpen belästigt. Drei Männer im Alter zwischen 24 und 34 Jahren lauerten der Trans-Frau außerhalb des Schwulenklubs Red & Blue im Rotlichtviertel der Stadt auf und zwangen sie, in ein Taxi einzusteigen. Sie wurde zu einer Wohnung im Deurne-Bezirk gebracht und von den drei Männern vergewaltigt. Entkommen konnte sie schließlich, indem sie einem ihrer Vergewaltiger in den Penis biss.
In dieser Nacht war der Teenager zum ersten Mal als Frau unterwegs, weshalb der Anwalt des Opfers die Tat als besonders schwerwiegend einstuft. Er forderte eine Entschädigungszahlung in Höhe von 7.856,96 Euro. Die Staatsanwälte fordern Gefängnisstrafen von bis zu sechs Jahren für die mutmaßlichen Täter. Diese hatten zunächst die Tat geleugnet, passten ihre Aussage aber an, als die Polizei sie mit belastendem DNA-Beweismaterial konfrontierte.
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