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Abschied von Regina Ziegler Regina Ziegler ist tot: ZDF ändert sein Programm

Von tb - 02.11.2026 - 21:05 Uhr
Regina Ziegler auf der Frankfurter Buchmesse am 9. Oktober 2026
Foto: IMAGO / STAR-MEDIA
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Sie stand hinter „Weissensee“, „Familie Bundschuh“ und mehr als 500 Film- und Fernsehproduktionen: Regina Ziegler ist tot. Die Produzentin starb am 1. November im Alter von 82 Jahren in Berlin. Das bestätigte auch die Berliner Senatskanzlei. Das ZDF erinnert heute mit einem geänderten Programm an eine Frau, die die deutsche Fernsehlandschaft über Jahrzehnte mitgeprägt hat.

Das Wichtigste im Überblick

  • Regina Ziegler starb am Sonntag, 1. November 2026, mit 82 Jahren.
  • Am Montagabend zeigt das ZDF zu ihrem Andenken „Familie Bundschuh“.
  • Auch „Fabian“, „Kommissarin Heller“ und „Die Holzbaronin“ gehören zum angekündigten Gedenkprogramm.

Ein Fernsehabend für Regina Ziegler

Wie das ZDF in seiner Mitteilung zum Tod der Produzentin ankündigte, wurde für heute um 20.15 Uhr „Familie Bundschuh – Bundschuh gegen Bundschuh“ ins Programm genommen. In der Nacht zum Dienstag folgt um 00.15 Uhr „Fabian“. Im Laufe der Woche sollen außerdem „Kommissarin Heller“ und „Die Holzbaronin“ wiederholt werden.

Der Sender verliert damit eine langjährige Partnerin. Intendant Norbert Himmler würdigte ihr kreatives und unternehmerisches Lebenswerk; Programmdirektorin Nadine Bilke hob ihre Bedeutung als Vorbild für Frauen in der Branche hervor.

Mut in einer Männerdomäne

Ziegler wurde am 8. März 1944 geboren und gründete Anfang der 1970er-Jahre ihre eigene Produktionsfirma. Seit dem Jahr 2000 führte sie das Unternehmen gemeinsam mit ihrer Tochter Tanja. Zuletzt stand ihr Name hinter Volker Schlöndorffs „Heimsuchung – eine Jahrhundertgeschichte“, der aktuell im Kino läuft.

Berlin würdigte besonders ihren Anteil daran, West-Berlin als Filmstandort zu etablieren. Beharrlichkeit, Kreativität und unternehmerischer Mut hätten ihr den Weg in eine damals von Männern geprägte Branche geöffnet. Ihr Werk reichte von Kinofilmen bis zu Serien, die ein Millionenpublikum erreichten.

Auch mit Rosa von Praunheim verbunden

Ihr Handwerk lernte Ziegler unter anderem beim Sender Freies Berlin und als Produktionsassistentin von Rosa von Praunheim, wie der MDR in seinem Nachruf berichtet. Damit führt ihre Geschichte auch mitten hinein in die deutsche queere Filmgeschichte. Für ihren eigenen Weg verband sie künstlerischen Anspruch mit dem Gespür für große Fernsehunterhaltung.

Weitere Geschichten über Film, Fernsehen und ihre prägenden Persönlichkeiten findet ihr in unseren Rubriken Cinema und Media.

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