Der Erfolg von „Heated Rivalry“ hat François Arnaud noch bekannter gemacht – und vorsichtiger. Der Schauspieler erzählt im Gespräch mit „La Presse“, dass er sich inzwischen stärker schützt. Besonders in Interviews überlegt der 41-Jährige genauer, was er preisgeben möchte.
Ein Satz beschäftigt Klatschseiten
Früher hätten Äußerungen nur kurz für Reaktionen gesorgt, schildert Arnaud. Heute könnten sie Klatschseiten mehrere Tage beschäftigen. Sein Kern habe sich durch den Erfolg nicht verändert, erklärt er im neuen Interview mit „La Presse“. Verändert habe sich vielmehr der Umgang mit der Aufmerksamkeit.
Der Unterschied ist spürbar: Wer als Schauspieler über eine Rolle spricht, liefert inzwischen schnell auch Stoff für Spekulationen über das eigene Leben. Arnaud reagiert darauf mit mehr Zurückhaltung.
Sichtbar sein und privat bleiben
Ganz neu ist dieser Wunsch bei ihm nicht. Bereits im Dezember 2025 erklärte Arnaud gegenüber „TV Guide“, dass er mit seinem offenen Umgang mit Bisexualität vor allem er selbst sein wolle. Er wolle sich nicht verstecken, aber auch nicht ständig öffentliche Gespräche über sein Privatleben führen.
In dem damaligen Interview widersprach er zudem der Vorstellung, Bisexualität bedeute einen Wechsel zwischen schwul und heterosexuell. Sie sei ein Teil der eigenen Identität. Für ihn gehörten dazu sowohl das Erzählen wichtiger Geschichten als auch der Wunsch, die eigene Geschichte abseits der Kamera leben zu können. Das neue Gespräch knüpft an diese Haltung an.
Was er zur zweiten Staffel verrät
In „Heated Rivalry“ spielt Arnaud den Eishockeyprofi Scott Hunter, dessen Beziehung zu Kip Grady viele Fans beschäftigt. Bei Fragen zur Fortsetzung bleibt er verschwiegen: Er verweist auf zahlreiche unterschriebene Geheimhaltungsvereinbarungen. Ein paar Details zu bereitgestellten Designerkleidern und Autos lässt er im „La Presse“-Gespräch dennoch fallen.
Wie genau die Fangemeinde seine Auftritte verfolgt, zeigte auch die Kampagne mit Arnaud. Sein Kollege Hudson Williams sorgt unterdessen mit einer Pup-Masken-Szene in „Yaga“ für neuen Gesprächsstoff.
Das Wichtigste im Überblick
- François Arnaud spricht über die Aufmerksamkeit nach „Heated Rivalry“.
- In Interviews schützt er sein Privatleben inzwischen stärker.
- Offenheit über seine Bisexualität bedeutet für ihn keine ständige Auskunft über Beziehungen.
- Details zur zweiten Staffel hält der Schauspieler weitgehend zurück.
(tb)