Noch nicht einmal ein Jahr ist seit der Premiere von „Heated Rivalry“ vergangen. Der große Erfolg der Serie hat die Hauptdarsteller Connor Storrie und Hudson Williams jedoch bereits zu international bekannten Stars gemacht. Schauspieler Williams erklärte nun während den laufenden Dreharbeiten zu Staffel 2, dass er mitunter große Selbstzweifel bei der Produktion gehabt habe.
Das Wichtigste im Überblick
- Hudson Williams und Connor Storrie sind durch den Erfolg von Heated Rivalry zu bekannte Promi geworden.
- Beim Drehstart zu Staffel 2 hatten beide Schauspieler kurzzeitig den Eindruck, sie könnten ihre Rollen nicht mehr aufrichtig spielen.
- Später legte sich die Anspannung, auch dank des tollen Teams.
- Williams betonte zudem: Heath Ledger und dessen Joker-Darstellung in „The Dark Knight“ gehört zu seinen wichtigsten schauspielerischen Vorbildern.
- Williams sagte zudem, dass er sich inzwischen stärker in seine Figuren hineinversetzt, als er früher dachte.
Rückkehr löste Zweifel aus
Inzwischen ist Williams in seine Rolle als schwuler Shane Hollander zurückgekehrt, an seiner Seite erneut Kollege Connor Storrie, der den bisexuellen Ilya Rozanov spielt. Die beiden Schauspieler begannen an unterschiedlichen Tagen mit den Dreharbeiten. Als sie wieder in die Welt der Serie eintauchten, kamen jedoch Zweifel auf. „Wir waren wahrscheinlich beide ein bisschen zu selbstbewusst und dachten: Wir kennen unsere Figuren in- und auswendig. Wir kommen einfach ans Set und sind sofort wieder llya und Shane!“
Ganz so schien es zumindest anfangs nicht zu verlaufen. ,,Connor hatte seinen ersten Drehtag und ich meinen zweiten. Als er danach zurückkam, meinte er: ,Das war irgendwie seltsam. Alle waren so gut, dass ich mich plötzlich gefragt habe: Bin ich überhaupt gut genug? Bin ich noch richtig in meiner Rolle? Spiele ich llya gerade wirklich oder tue ich nur so?“, berichtet Williams über seinen Schauspielpartner weiter. Ihm ging es dabei kaum besser: „Dann war ich selbst am Set und habe eine Szene gedreht. Unter den Komparsen waren einige, die ganz offensichtlich Fans der Serie waren. Da dachte ich plötzlich: , Ich dachte: Oh Gott, spiele ich gerade eine Shane-Imitation? Ich dachte, ich verliere den Verstand! Ich kriege es nicht mehr hin!´ Danach bin ich zu Connor gegangen und habe ihm gesagt: ,Mir ging es genauso. Ich glaube, ich war furchtbar.´“ Zum Glück legte sich die Unsicherheit laut Williams dann allerdings nach den ersten Drehtagen doch noch – auch dank des vertrauten Teams hinter der Kamera, wie der Kanadier betont.
Heath Ledger als Vorbild
Eine besondere Bedeutung hat für Williams der verstorbene Schauspieler Heath Ledger. Dessen Darstellung des Jokers in „The Dark Knight“ aus dem Jahr 2008 verkörpert für ihn die Art von Schauspielkunst, die er selbst besonders schätzt, wie er weiter erzählte: „Ledger hat die Figur vollständig zu seiner eigenen gemacht. Und je mehr ich nach ihm gesucht habe, desto weniger konnte ich ihn sehen, und genau das schätze ich an einer schauspielerischen Darstellung mehr als vieles andere. Ich finde, Verwandlung ist einfach das Coolste.“
Figuren bleiben nach Drehschluss
Williams erklärte außerdem, dass er sich bei seiner Arbeit inzwischen stärker in die Welten seiner Figuren hineinversetzt, als er zunächst gedacht habe. „Ich komme nach Hause und fast immer ist noch etwas davon übrig. Warum fühle ich mich so krass?“, sagte er. Dabei gehe es auch darum, die Psyche einer Figur nach Möglichkeit in seiner Nähe zu behalten. „Manchmal ist es eine riesige Abweichung von dem, wer man selbst ist. Wenn sie also in Reichweite bleibt, bedeutet das, dass man weit davon entfernt ist, wie man seine Gedanken normalerweise filtert.“