Marco da Silva Ferreira eröffnet im November die große Kampnagel-Bühne der neuen Spielzeit mit „F*cking Future“. Der portugiesische Choreograf untersucht darin politische und soziale Choreografien einer Gesellschaft im Umbruch. Körper werden zum Material für die Frage, wie Zukunft entsteht, wenn vertraute Ordnungen brüchig werden. Ferreira verbindet zeitgenössischen Tanz mit Bewegungsformen, die aus urbanen und populären Kulturen stammen, und arbeitet immer wieder an den Grenzen zwischen individueller Geste und kollektiver Dynamik.
Auf Kampnagel ist die Produktion an vier Abenden in der Halle k6 zu sehen. Die Vorstellung kommt mit wenig oder keiner Sprache aus und ist ab zwölf Jahren empfohlen. „F*cking Future“ gehört zu den ersten großen Produktionen während des laufenden Umbaus und zeigt, dass die internationale Tanzbühne trotz Baustelle künstlerisch präsent bleibt.
Ab 5. November 2026, 20:00 Uhr, Kampnagel k6, Hamburg