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Feuerwehrkapitänin getötet Eifersucht als mögliches Motiv für Mord an Ehefrau

Von ms - 07.08.2026 - 12:00 Uhr
Feuerwehrkapitänin getötet
Foto: Instagram / lacountyfd
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Beziehungsdrama in Kalifornien: Eine 54-jährige Frau hat jetzt gestanden, ihre Ehefrau Rebecca „Becky“ Marodi getötet zu haben. Yolanda Olejniczak Marodi bekannte sich des Mordes zweiten Grades schuldig. Die Tat ereignete selbst sich Mitte Februar im gemeinsamen Haus des Ehepaars in Ramona im US-Bundesstaat Kalifornien.

Das Wichtigste im Überblick

  • Eine 54-jährige Frau hat gestanden, ihre Ehefrau Rebecca „Becky“ Marodi getötet zu haben.
  • Die Tat ereignete sich im Februar im kalifornischen Ramona; das Opfer war eine lesbische Feuerwehrkapitänin bei Cal Fire.
  • Videoaufnahmen sollen zeigen, wie Rebecca Marodi um ihr Leben flehte.
  • Die Angeklagte hatte bereits zuvor ihren damaligen Ehemann getötet.

Ehefrau legt Geständnis ab

Rebecca Marodi war als lesbische Feuerwehrkapitänin beim kalifornischen Department of Forestry and Fire Protection (Cal Fire) tätig. Nach Angaben der Ermittler wurde sie mit schweren Stichverletzungen am Hals, an der Brust und am Bauch in ihrem Haus gefunden. Teile des Angriffs wurden von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Auf den Aufnahmen soll zu hören sein, wie Rebecca Marodi um ihr Leben bettelt: „Ich will nicht sterben“, ist dabei mehrfach zu hören. Ihre Ehefrau soll darauf geantwortet haben: „Daran hättest du vorher denken sollen.“

Die Mutter von Rebecca Marodi, die mit dem Paar zusammenlebte, verständigte den Notruf 911, nachdem sie den Angriff über die Live-Übertragung der Ring-Sicherheitskamera mitbekommen hatte. Wenige Minuten später soll die Kamera aufgezeichnet haben, wie Yolanda Marodi Haustiere, Gepäck und persönliche Gegenstände in einen silbernen SUV lud und anschließend davonfuhr. Am folgenden Tag soll Marodi einer Bekannten eine Nachricht geschickt haben. Darin hieß es: „Becky kam nach Hause und sagte mir, dass sie mich verlassen würde. Sie hat jemand anderen kennengelernt, alle Nachrichten waren Lügen. Wir hatten einen großen Streit und ich habe sie verletzt… Ich bin traurig.“

Zweiter Mord aus Eifersucht 

Die Ermittler nahmen Yolanda Marodi im März in einem Hotel in Mexicali fest, einer Stadt wenige Kilometer von der Grenze zwischen den USA und Mexiko entfernt. Nach ihrem Schuldeingeständnis soll das Urteil jetzt Anfang September verkündet werden. Marodi drohen wahrscheinlich 36 Jahre bis lebenslange Haft. Rebecca Marodis ehemalige Ehefrau Lilia Phleger sagte dem Sender CBS News: „Yolanda war sehr eifersüchtig und wollte nicht, dass Becky Freundschaften mit anderen Frauen pflegt.“ Für Yolanda Marodi ist es dabei nicht der erste tödliche Angriff innerhalb einer Partnerschaft. Bereits 2004 wurde sie wegen des Messerangriffs auf ihren früheren Ehemann James Joseph Olejniczak zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Tatsächlich verbüßte sie jedoch nur 665 Tage ihrer Strafe, bevor sie entlassen wurde.

Kollegen erinnern an Feuerwehrfrau

Rebecca Marodi war mehr als 30 Jahre bei Cal Fire tätig, unter anderem in den Bezirken Riverside, San Bernardino und San Diego. Im Jahr 2022 wurde sie zur Feuerwehrkapitänin der Cal-Fire-Station in Temecula im Bezirk Riverside befördert. Cal-Fire-Bataillonschef Paul Selegue würdigte die Verstorbene: „Sie hatte nie Angst davor, sich für eine Person einzusetzen, die Hilfe benötigte, und sie war immer bereit, sich einzubringen, um diese Person zu unterstützen.“ Der Fall rückt auch das Thema Gewalt in lesbischen Beziehungen in den Fokus. Nach Angaben der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben 44 Prozent der lesbischen Frauen und 61 Prozent der bisexuellen Frauen im Laufe ihres Lebens Gewalt durch eine intime Partnerperson erlebt. Zum Vergleich: Bei heterosexuellen Frauen liegt dieser Anteil laut CDC bei 35 Prozent.

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