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Mode statt Medaillen Neue Design-Kooperation lässt Community verzücken

Von ms - 20.07.2026 - 15:30 Uhr
Mode statt Medaillen
Foto: Instagram / Tom Daley / Patrickchurchartist
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Nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Wasserspringer treibt Olympiasieger Tom Daley (32) den Aufbau seines neuen beruflichen Standbeins konsequent voran. Der Brite, der sich in den vergangenen Jahren bereits mit seiner Leidenschaft für Stricken und Design einen Namen gemacht hat, arbeitet nun mit dem Londoner Designer Patrick Church zusammen. Die Bilder der Kooperation sorgen in den sozialen Netzwerken für viel Aufmerksamkeit und werden von zahlreichen Fans begeistert kommentiert. 

Das Wichtigste im Überblick

  • Tom Daley arbeitet mit dem britischen Designer Patrick Church zusammen.
  • Die gemeinsamen Fotos stoßen online auf viel positive Resonanz.
  • Der ehemalige Wasserspringer baut seine Aktivitäten in der Modebranche weiter aus.
  • Daley betreibt bereits eine eigene Strick- und Lifestyle-Marke und engagiert sich seit Jahren für kreatives Design.
  • Privat lebt der Olympiasieger mit seinem Ehemann Dustin Lance Black und den gemeinsamen Kindern.

Daley und die Mode 

Daley gehört längst zu den bekanntesten Sportlern Großbritanniens. Neben seinen fünf olympischen Medaillen wurde er vor allem durch seine Kreativität abseits des Sprungturms bekannt. Während der Olympischen Spiele sorgten Fotos von ihm beim Stricken auf der Tribüne weltweit für Schlagzeilen. Aus diesem Hobby entwickelte sich nach und nach ein eigenes Geschäftsmodell. Mit seiner Marke „Made With Love by Tom Daley“ vertreibt der 32-Jährige Strickmode, Wolle und Zubehör. Hinzu kamen Bücher übers Stricken und Häkeln sowie Fernsehprojekte rund um das Handwerk. Auch als Moderator der britischen Strickshow „Game of Wool“ ist Daley inzwischen aktiv. Seine kreative Arbeit versteht er als festen Bestandteil seiner beruflichen Zukunft. 

Die Zusammenarbeit mit Patrick Church passt in diese Entwicklung. Church ist für farbenfrohe, handbemalte Mode und künstlerische Designs bekannt. Die nun veröffentlichten Aufnahmen der Kooperation verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien. Viele Nutzer lobten insbesondere die Bildsprache, Daleys Ausstrahlung und die Verbindung von Mode und Kunst. 

Händchen für Lifestyle und Mode 

Auch unabhängig von dieser Kooperation ist Daley inzwischen regelmäßig im Modebereich präsent. Er arbeitet mit Marken zusammen, nimmt an Fotoshootings teil und verbindet seine handwerkliche Leidenschaft zunehmend mit Designprojekten. So entwarf und strickte er beispielsweise gemeinsam mit Ben Sherman die Schals und Mützen für die Fahnenträger des britischen Teams bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Daley hatte bereits früh deutlich gemacht, dass seine Zukunft nicht ausschließlich im Sport liegen würde. Nach seinem Karriereende nutzt er seine Bekanntheit, um kreative Projekte voranzutreiben und sich in der Mode- und Lifestylebranche zu etablieren.

Privates Glück, Engagement für LGBTIQ+

Auch privat steht der Brite seit Jahren im Blickpunkt der Öffentlichkeit. 2013 machte Daley seine Beziehung zu dem US-amerikanischen Drehbuchautor und Regisseur Dustin Lance Black öffentlich. Das Paar heiratete 2017 und hat zwei Söhne, die durch Leihmutterschaft geboren wurden. Daley spricht regelmäßig darüber, wie wichtig ihm Familie ist und wie sehr ihn sein Mann und die gemeinsamen Kinder bei seinen beruflichen Entscheidungen unterstützen. 

Zugleich engagiert sich Daley seit vielen Jahren für die Sichtbarkeit von LGBTIQ+-Menschen im Sport. Mit seinem offenen Umgang mit seiner Homosexualität gilt er für viele als Vorbild. Immer wieder betont er, dass Repräsentation und Akzeptanz gerade im Spitzensport eine wichtige Rolle spielen. Während seine sportlichen Erfolge längst Geschichte geschrieben haben, scheint Daley inzwischen eine weitere Leidenschaft erfolgreich zum Beruf zu machen. Die Kooperation mit Patrick Church zeigt, dass der frühere Wasserspringer seinen Platz zunehmend auch in der Modewelt findet – und dort auf ein Publikum trifft, das seine kreativen Projekte ebenso aufmerksam verfolgt wie einst seine Sprünge vom Turm.

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