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Beerdigung von David Hockney Gedenkfeiern 2027 geplant, Werk soll weltweit weiterleben

Von ms - 23.06.2026 - 13:30 Uhr
Hockney-Beerdigung im engsten Kreis
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire
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David Hockneys Beerdigung hat bereits in einem sehr kleinen, privaten Rahmen stattgefunden. Nach Angaben seiner Sprecherin Erica Bolton waren dabei ausschließlich sein Partner sowie sein Großneffe anwesend.

Das Wichtigste im Überblick

  • David Hockneys Beerdigung hat bereits im privaten Rahmen stattgefunden
  • Anwesend waren nur sein Partner und sein Großneffe
  • Erste öffentliche Gedenkfeier für 2027 in London geplant
  • Werke sollen an Stiftungen und öffentliche Einrichtungen gehen
  • Künstler starb am 11. Juni im Alter von 88 Jahren in London
  • Große Anerkennung und zahlreiche Würdigungen aus der Kunstwelt

Beerdigung mit Partner und Großneffe

Bolton bestätigte laut gegenüber The Independent: „Die Beerdigung hat bereits stattgefunden.“ Zudem stellte sie klar: „Wir möchten klarstellen, dass es David Hockneys ausdrücklicher Wunsch war, dass seine Beerdigung nur von seinem Partner JP und seinem Großneffen Richard besucht wird und dass ihre Privatsphäre respektiert wird.“ Weiter teilte Bolton mit: „Der überwiegende Teil seiner Werke wird Stiftungen übergeben, um sein Vermächtnis fortzuführen, sowie öffentlichen Einrichtungen weltweit.“ Hockney war am 11. Juni in seinem Zuhause in London im Alter von 88 Jahren gestorben. Für die kommenden Jahre sind mehrere Gedenkveranstaltungen vorgesehen. Laut Bolton soll die erste offizielle Feier zu Ehren von Leben und Werk im Frühjahr 2027 in London stattfinden. Anschließend sind weitere Gedenkveranstaltungen in Yorkshire, Paris und Los Angeles geplant.

Reaktionen zum Tode Hockneys 

Aus der Kunstwelt kamen zahlreiche Reaktionen auf den Tod des Künstlers. Die Künstlerin Tracey Emin sagte über Hockney auf den Punkt gebracht: „Er war ein stolzer, kettenrauchender Homosexueller, der die Fahne höher hielt als jeder andere britische Künstler.“ Hockney wurde 1937 in Bradford geboren und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten britischen Künstler der Nachkriegszeit. Er wurde zunächst der Pop-Art zugerechnet und später für seine Farbgestaltung, seine zeichnerische Genauigkeit und seine Experimentierfreude bekannt. Besonders seine Darstellungen von Swimmingpools in Los Angeles sowie seine Porträts prägten eine eigenständige visuelle Sprache, die international große Bekanntheit erlangte.

Er gehörte zu den ersten britischen Künstlern, die offen homosexuell lebten. In vielen seiner Werke setzte er sich mit Beziehungen, Intimität und dem Leben mit Männern auseinander – teils auch in Zeiten, in denen homosexuelle Beziehungen noch strafbar waren. Später arbeitete er zunehmend mit digitalen Techniken wie iPhone- und iPad-Zeichnungen und setzte sich für die Anerkennung digitaler Kunstformen ein. Eine Ausstellung seiner Werke ist derzeit in den Serpentine Galleries in London zu sehen und läuft noch bis August.

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