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Rekord für „Michael“ Michael Jackson schlägt Freddy Mercury

Von ms - 16.06.2026 - 09:00 Uhr
Rekord für „Michael“
Foto: Lionsgate / Kevin Mazur
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Lange Zeit schien unklar, ob das Biopic über den verstorbenen Popstar Michael Jackson den hohen Erwartungen gerecht werden würde. Berichte über Schwierigkeiten hinter den Kulissen, stark steigende Produktionskosten und mehrfach verschobene Veröffentlichungstermine hatten Zweifel an einem erfolgreichen Kinostart aufkommen lassen. Spätestens jetzt dürften alle Kritiker verstummt sein. 

Das Wichtigste im Überblick

• „Michael“ erzielt weltweit 932,2 Millionen US-Dollar an den Kinokassen
• Bisheriger Rekordhalter „Bohemian Rhapsody“ wird überholt
• Produktionsprobleme und steigende Kosten konnten den Erfolg nicht bremsen
• In Deutschland liegt „Bohemian Rhapsody“ weiterhin deutlich vorne
• Rekord als erfolgreichstes Musiker-Biopic aller Zeiten gesichert
• Für den Biopic-Gesamtrekord fehlt noch ein Stück bis „Oppenheimer“
• Diskussionen über eine mögliche Fortsetzung laufen bereits

„Michael“ überholt bisherigen Spitzenreiter

Der Film „Michael“ entwickelt sich weltweit zu einem Kassenschlager und hat nun einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Nach dem vergangenen Wochenende summierten sich die weltweiten Einnahmen auf 932,2 Millionen US-Dollar. Damit zieht die Produktion am bisherigen Rekordhalter vorbei. Bislang galt das Freddie-Mercury-Porträt „Bohemian Rhapsody“ als erfolgreichstes Musiker-Biopic der Filmgeschichte. Der 2018 veröffentlichte Film hatte weltweit 903,6 Millionen US-Dollar eingespielt. Nur 55 Tage nach seinem Kinostart konnte „Michael“ diesen Bestwert nun übertreffen und sich an die Spitze des Genres setzen.

Michael Jackson zählt bis heute zu den prägendsten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten der Musikgeschichte. Mit seinen Erfolgen als „King Of Pop“ begeisterte er über Jahrzehnte hinweg ein Millionenpublikum. Gleichzeitig wurde sein Vermächtnis immer wieder von schweren Kontroversen und Skandalen begleitet. Entsprechend groß war das öffentliche Interesse an der Verfilmung seines Lebens.

Während „Michael“ international neue Rekorde aufstellt, ergibt sich auf dem deutschen Kinomarkt weiterhin ein anderes Bild. Hier behauptet „Bohemian Rhapsody“ seine Spitzenposition mit deutlichem Vorsprung. Mehr als vier Millionen Besucherinnen und Besucher sahen seinerzeit Rami Malek in der Rolle von Freddie Mercury auf der großen Leinwand. Für „Michael“ wurden bislang knapp 2,26 Millionen Eintrittskarten verkauft. Diese Zahlen beziehen sich auf den Stand vom 15. Juni 2026.

Reicht es auch für den Biopic-Gesamtrekord?

Noch offen ist die Frage, ob „Michael“ auch zum erfolgreichsten Biopic überhaupt aufsteigen kann. Diesen Titel hält derzeit weiterhin „Oppenheimer“ von Christopher Nolan. Begünstigt durch den weltweiten „Barbenheimer“-Hype erreichte das Historiendrama ein weltweites Einspielergebnis von 975,8 Millionen US-Dollar und setzte damit die aktuelle Bestmarke für das Genre.

Zwar dürfte „Michael“ in den kommenden Wochen weitere Einnahmen erzielen, dennoch bleibt der Abstand zum Spitzenreiter bestehen. Ob der Film die noch fehlenden Millionen einspielen kann, wird sich erst im weiteren Verlauf seines Kinolaufs zeigen. Unabhängig davon gilt das Projekt bereits jetzt als großer Erfolg. Entsprechend wächst auch das Interesse an einer möglichen Fortsetzung. Eine offizielle Bestätigung für einen zweiten Teil gibt es bislang zwar nicht. Dennoch wird bereits darüber spekuliert, wie eine Fortsetzung der Geschichte rund um Michael Jackson aussehen könnte.

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