Direkt zum Inhalt

Trauer bei „Heartstopper“ Fans reagieren bestürzt online auf unerwarteten Tod

Von ms - 08.06.2026 - 13:00 Uhr
Trauer bei „Heartstopper“
Foto: Netflix
ANZEIGE
Loading audio player...

Die Fangemeinde der Netflix-Serie „Heartstopper“ trauert um eines ihrer bekanntesten tierischen Gesichter. Border Collie Echo, der in der Erfolgsserie die Rolle von Nellie übernahm und als treuer Begleiter von Nick Nelson zu sehen war, ist gestorben. Der Hund gehörte seit Beginn der Produktion zur festen Besetzung der Serie und entwickelte sich über die Jahre zu einem Publikumsliebling. Entsprechend groß ist die Anteilnahme innerhalb der Fangemeinde.

Das Wichtigste im Überblick

  • Border Collie Echo, bekannt als Nellie aus der Netflix-Serie „Heartstopper“, ist gestorben.
  • Nach Angaben seiner Besitzerin wurde bei dem Hund überraschend ein Hirntumor diagnostiziert.
  • Autorin Alice Oseman würdigte Echo mit einer persönlichen Botschaft.
  • In sozialen Medien reagieren zahlreiche Fans mit Trauer und Anteilnahme.
  • Echo gehörte seit der ersten Staffel zur Besetzung der Serie.
  • Schauspieler Kit Connor beschrieb die Zusammenarbeit mit dem Hund einst als herausfordernd, sprach aber zugleich von einer engen Verbindung.

PlötzlicherDiagnose

Die Nachricht vom Tod des Hundes machte dessen Besitzerin Leonie über Instagram öffentlich. Nach ihren Angaben war bei Echo überraschend ein Hirntumor festgestellt worden. Demnach soll der Border Collie noch kurz vor seinem Tod gemeinsam mit seiner Familie gespielt haben. Die Nachricht löste sowohl bei Wegbegleitern als auch bei Fans der Serie große Bestürzung aus.

Zu den ersten prominenten Stimmen gehörte „Heartstopper“-Schöpferin Alice Oseman. In den Kommentaren unter dem Beitrag verabschiedete sie sich mit bewegenden Worten von dem Tier: „Es tut mir unendlich leid, das zu hören. Echo war für so viele Menschen etwas ganz Besonderes, und wir werden ihn und all die Freude, die er uns geschenkt hat, immer in Erinnerung behalten.“

Fans zeigen ihre Trauer online

Auf sozialen Plattformen äußerten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Trauer über den Verlust des Serienhundes. Ein Fan schrieb auf X: „Mein Tag ist ruiniert“. Andere Reaktionen fielen emotional und überspitzt aus. So kommentierte ein Nutzer: „Echo, es tut mir so leid. Ich wünschte, es wäre Trump gewesen“. Auch der Zeitpunkt des Todes bewegte viele Anhänger der Serie. Ein Fan verwies darauf, dass Echo zum Pride-Monat gestorben sei: „Nellie, die Gay-Ikone, ist beim Pride Monat gestorben? Oh mein Gott, ey.“

Kit Connor erinnerte sich 

Für die Zuschauer war Echo untrennbar mit der Figur Nellie verbunden. Hinter den Kulissen verlief die Arbeit mit dem Vierbeiner allerdings nicht immer reibungslos. Wie die Zeitung Tribune berichtete, bezeichnete Hauptdarsteller Kit Connor die Dreharbeiten mit Echo zeitweise als „echt anstrengend“. Mit einem Augenzwinkern erklärte er zudem, der Hund habe gelegentlich eine gewisse „Diva“-Mentalität gezeigt. Gleichzeitig fand Connor aber auch warme Worte für seinen tierischen Co-Star. Er bezeichnete Echo als „wunderschönen Hund“ und berichtete von einer engen Beziehung, die sich seiner Ansicht nach auch in den gemeinsamen Szenen vor der Kamera widerspiegelte.

Echo kam kurzfristig zur Serie

Tatsächlich war Echo ursprünglich nicht für die Rolle vorgesehen. Der zunächst ausgewählte Hund erkrankte noch vor Beginn der Dreharbeiten, sodass kurzfristig Ersatz gesucht werden musste. Echo übernahm daraufhin die Rolle von Nellie und wurde rasch zu einem festen Bestandteil der Serie. Besitzerin Leonie erinnerte sich später an die professionelle Arbeitsweise ihres Hundes am Set. Selbst bei längeren Dreharbeiten habe Echo geduldig gewartet und auch während aufwendiger Szenen ruhig und konzentriert mitgearbeitet.

Mit seinem Auftritt in „Heartstopper“ wurde der Border Collie für viele Fans zu einem der beliebtesten Nebencharaktere der Serie. Sein Tod hinterlässt nun nicht nur bei den Beteiligten der Produktion, sondern auch bei zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern weltweit eine spürbare Lücke. Vorfreude indes bereitet den Fans in diesen Tagen die Tatsache, dass das Finale endlich näher rückt: Am 17. Juli erscheint der Film „Heartstopper forever“ auf Netflix, weltweit fiebern Fans diesem Termin entgegen und hoffen auf ein Happy End für die beiden schwulen Hauptfiguren. 

Anzeige
ANZEIGE

QUEERE PRESSESCHAU

tazNeue ZDF-Serie: Das Geisterhaus im SchwarzwaldhessenschauTanzen gegen die Einsamkeit: Ein Ort, an dem sich queere Menschen nicht erklären müssenBerliner MorgenpostDie Sehnsucht im Italien der bleiernen Jahre: „Buch der Träume“WDRComing-Out-Days: Queeres Leben auf dem LandAlle Meldungen ansehen
ANZEIGE

Umfrage der Woche

Sollte die geplante automatische Weitergabe sensibler Daten in Baden-Württemberg verhindert werden?

Choices
Artikel zur Umfrage lesen
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Auch Interessant

Katy Bähm verkündet Ehe-Aus

Trennung nach 14 Jahren Liebe

Dragqueen Katy Bähm gibt nach 14 gemeinsamen Jahren die Trennung von Ehemann Francis bekannt. Prominente reagieren mit Mitgefühl.
Abschied nach 52 Jahren

Peter Urban beendet NDR-2-Show

Peter Urban hat seine letzte NDR-2-Show moderiert. Nach 52 Jahren und fünf Monaten geht die ESC-Legende auf eigenen Wunsch. Was nun folgt.
17 Jahre ohne „Steo“

Stephen Gately bleibt unvergessen

Zum 17. Todestag erinnern wir an Stephen Gately: seine Stimme bei Boyzone, sein Coming-out und ein Leben, das weit über Pop hinaus wirkte.
Kramers Duschgeheimnis

Unterwäsche statt nackter Haut

Bei Barbara Schöneberger verrät Christoph Kramer, wie sich die Fußballduschen verändert haben. Nach seiner Aussage duschen heute 80 Prozent der Fußballer mit Boxershorts.
Bond-Star am Tresen

Ein Pub mit Geist und Geschichte

Daniel Craig steigt beim Horseshoe in London ein. Drei Gastronomieprofis sind dabei – und der Bond-Star bringt eigene Pub-Erfahrung mit.
Peter Illmann blickt zurück

Nach dem Outing erleichtert

Peter Illmann wollte keine Coming-out-Schlagzeile. Rückblickend fühlte sich der Kultmoderator dennoch erleichtert – und spricht über die Hintergründe.
Michael Johnstons Kampf

„Schwule kommen in die Hölle“

Der schwule Schauspieler Michael Johnston wuchs mit der Angst vor der Hölle auf. Erst Jahre später konnte er seine Homosexualität akzeptieren.
Greg Louganis und die Liebe

Single mit 66: Und was jetzt?

Der schwule Olympiasieger Greg Louganis spricht mit 66 Jahren über die Partnersuche, feste Gewohnheiten und die Freiheit eines Lebens als Single.