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Kritik von Ex-Partnerin Elon Musk attackiert trans* Tochter Vivian erneut öffentlich

Von tb - 21.05.2026 - 12:00 Uhr
Musk attackiert trans* Tochter Vivian erneut öffentlich
Foto: © IMAGO / ABACAPRESS
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Elon Musks Ex-Partnerin kritisiert dessen öffentliche Angriffe auf gemeinsame trans* Tochter Vivian. Mit seinen Attacken gefährde er sie massiv. Der US-Unternehmer und Milliardär äußerte erneut, das “woke mind virus” habe seinen “Sohn” getötet und verweigerte die geschlechtliche Identität von Vivian.

 

Das Wichtigste im Überblick

  • Ashley St. Clair wirft Elon Musk vor, seine Tochter Vivian durch seine Aussagen auf X (ehemals Twitter) gezielt zu gefährden.
  • Musk äußerte am 17. Mai erneut, das “woke mind virus” habe seinen “Sohn” getötet und verweigerte die geschlechtliche Identität von Vivian.
  • Nach Darstellung von Wilson ließ ihr Vater eine geschlechtsselektive Befruchtung vornehmen, um sicherzustellen, dass sie ein Junge wird.
  • Sie beschreibt ihren Vater als narzistisch und ihr gegenüber abweisend: Wenn er in der Nähe war, schikanierte er sie angeblich, weil sie sowohl „Weiblichkeit sowie Schwulsein“ zeigte.
  • Vivian hat rechtlich mit ihrem Vater gebrochen und nutzt für ihre Modelkarriere ausschließlich den Nachnamen ihrer Mutter Wilson.
  • Öffentliche Reaktionen auf Musks Äußerungen sind eine Warnung für den Umgang mit trans* Personen in der Öffentlichkeit.
  • Musk kommentierte bislang die Vorwürfe von St. Clair öffentlich nicht.

 

Scharfe Vorwürfe auf Social Media

Ashley St. Clair, die Mutter eines weiteren Kindes von Elon Musk, hat ihren ehemaligen Partner deutlich attackiert. In mehreren Beiträgen auf Instagram und X warf sie Musk vor, durch seine wiederholten transphoben Tweets das Leben ihrer gemeinsamen Tochter Vivian Wilson, die sich offen als trans* identifiziert, zu gefährden. St. Clair schrieb: „Wann immer Elon über mich getwittert hat, stiegen die Bedrohungen gegen meine Familie, unabhängig vom Tonfall.“ Sie stellte infrage, wie ein weltweit bekannter Unternehmer „gezielt seine eigene Tochter auf einer ihm gehörenden Plattform angreifen kann, obwohl er sich der möglichen Folgen bewusst ist“.

 

Musks Kommentare und Vivians Reaktion

Elon Musk hatte am 17. Mai erneut öffentlich erklärt, das „Virus der woken Ideologie“ habe seinen „Sohn“ getötet – eine Formulierung, die gezielt Vivians Geschlechtsidentität leugnet. Solche Äußerungen gehören zu einer Reihe von Kommentaren des Unternehmers auf X, in denen er wiederholt trans* Menschen und ihre Unterstützerinnen sowie Unterstützer abwertete. Vivian Wilson selbst hat den Kontakt zu Musk abgebrochen, rechtlich auf ihren Geburtsnamen verzichtet und betont, sich von ihrem Vater distanzieren zu wollen. Sie engagiert sich inzwischen erfolgreich als Model und tritt offen für trans* Rechte ein.

 

Rechtliche und gesellschaftliche Folgen

Die öffentlichen Angriffe von Elon Musk stehen nicht nur privat, sondern auch gesellschaftlich unter Beobachtung. Expertinnen und Experten warnen, dass solche Statements Hass gegen trans* Personen fördern können. Rechtlich bleiben Vicims von Online-Belästigung, besonders in den USA, jedoch oft schutzlos, solange keine direkte Bedrohung nachweisbar ist. Organisationen wie das Trevor Project berichten seit Jahren, dass Sichtbarkeit und negative Aussagen über trans* Personen zu einer erhöhten Gefährdungslage führen.

 

Wichtige Fragen zum Thema

Was bedeutet Vivians Namensänderung rechtlich?
Seit 2022 verzichtet Vivian offiziell auf ihren Geburtsnamen und lehnt die familiäre Verbindung zu Musk ab. Dieser Schritt ist in Kalifornien rechtlich bindend.

Gibt es Konsequenzen für Musk?
Bisher gibt es trotz gesellschaftlicher Kritik und offensichtlicher Auswirkungen für Vivian keine rechtlichen Konsequenzen für Musk.

Wie wirken sich solche Aussagen auf die Community aus?
Laut LGBTIQ+-Organisationen steigt das Risikopotenzial für Betroffene sichtbar, wenn Prominente Hass und Ablehnung öffentlich äußern.

 

Ausblick

Für Elon Musk bleibt abzuwarten, ob und wie er öffentlich auf die erneute Kritik seiner Ex-Partnerin reagieren wird. Mit Ashley St. Clairs deutlichem Appell erhält das Thema neue Aufmerksamkeit, während die Sicherheit und das Wohlbefinden von Vivian Wilson weiterhin im Fokus transnationaler Debatten über Verantwortung und Schutz von Minderheiten stehen.

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